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Die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten der Einsatz-, Grenz- und Fremdenpolizeilichen Abteilung werden dabei von Soldatinnen und Soldaten des Österreichischen Bundesheeres sowie von Security-Mitarbeitern der ÖBB unterstützt. © LPD Kärnten

Erstmals Kontrolle von Güterzügen

Kampf gegen Schlepper geht in die nächste Runde

Thörl-Maglern – Um auf eine Verlagerung der Migrationsströme und vorallem der illegalen Schlepperrouten zu reagieren, kam es am gestrigen Freitag, dem 1. September, zu ersten Kontrollen von Güterzügen aus Italien. Die Polizei und das Bundesheer standen bei der Suche nach illegalen Flüchtlingen mittels Spürhund und Wärmebildkamera im Einsatz.

MIt Taschenlampen, Wärmebildkamera und Polizeihund „Ebola“ wurde gestern bei strömendem Regen der erste Wagon eines angehaltenen Güterzuges medienwirksam nach versteckten Flüchtlingen durchsucht. Diesmal schlugen weder Hund noch Wärmbildkamera an, Bilanz über diese Maßnahme will die Polizei auch erst in einigen Wochen ziehen.

Signal an Schlepper

Neben tatsächlichen Aufgriffen illegal Einreisender sollen, wie der ORF berichtet, die verstärkten Kontrollen auch als Signal an die Schlepper dienen. Man werde solche Kontrollen mehrmals im Monat durchführen um zu zeigen, dass niemand auf diesem Wege nach Österreich komme. Letztlich soll den Migranten auch vermittelt werden, dass eine illegale Einreise in Güterzügen wenig Erfolgsaussichten hat – dies vor allem auch in Hinblick auf die Lebensgefahr, die mit einer Einreise am Fahrwerk oder den Aufbauten von Zügen verbunden ist.

Großkontrollen auf Österreichs Straßen

Breits seit 16. August kommt es unter anderen am ehemaligen Zollamtsplatz zu verstärkten Verkehrskontrollen seitens der Polizei, der Finanzpolizei sowie dem Bundesheer. Bei den „Großkontrollen gegen Schlepper“ werden vor allem Lkw und Kastenwagen kontrolliert. So konnten bei einer großangelegen Kontrolle neben zahlreichen PKWs insgesamt 80 LKW einer intensiven Kontrolle unterzogen werden. Es konnten drei Personen aufgegriffen werden, welche sich illegal in Österreich aufhielten. Ebenso wurde ein gefälschter Führerschein sichergestellt.

 

Weniger Flüchtlinge – mehr Kontrollen

Wie der Standard in einem Artikel über die Grenzkontrollen berichtet, sei im Jahresvergleich in Kärnten eine deutliche Verringerung der Flüchtlingszahlen zu beobachten. 2016 wurden in den ersten acht Monaten des Jahres 2.500 Flüchtlinge gezählt, die illegal nach Kärnten kamen. Heuer waren es im gleichen Zeitraum nur noch 1.600. Österreichweit ging im Juli die Zahl der Asylanträge im Vergleich zum Vorjahr um knapp ein Drittel zurück, in den ersten sieben Monaten summiert sogar um 50 Prozent.

Doskozil ruft zu Grenzübung auf

Trotz des Rückgangs an Asylanträgen ruft Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil fünf österreichische Nachbarländer zu einer länderübergreifende Grenzübung auf, um die Ereignisse von 2015 nicht zu wiederholen und auf einen möglichen weiteren Flüchtlingsstrom besser vorbereitet zu sein und diesen besser bewältigen zu können.

Soldaten- und Securtity-Unterstützung

Die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten der Einsatz-, Grenz- und Fremdenpolizeilichen Abteilung werden dabei von Soldatinnen und Soldaten des Österreichischen Bundesheeres sowie von Security-Mitarbeitern der ÖBB unterstützt.

 

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