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Politik - Villach
© pixabay

Nordkorea:

Muttonen verurteilt Atomwaffentest

Villach/Nordkorea – Die Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung und Abgeordnete zum Nationalrat, Christine Muttonen, verurteilt den jüngsten Atomwaffentest Nordkoreas scharf. Gleichzeitig bekräftigt die Villacherin die Notwendigkeit, die Spannungen in der Region abzubauen und sich für Stabilität und nukleare Abrüstung einzusetzen.

„Nordkoreas Atomwaffentest, der am Wochenende durchgeführt wurde, ist unmissverständlich zu verurteilen. Es ist ein rücksichtsloser und destabilisierender Akt, der die internationalen Normen in eklatanter Form verletzt. Ich fordere die nordkoreanische Führung dazu auf, ihr provokantes Verhalten zu beenden, das nicht nur das Leben von Millionen Menschen auf der koreanischen Halbinsel gefährdet, sondern unsere Welt insgesamt bedroht“, erklärt Muttonen.

„Verhandlungen statt Säbelrasseln“

„Die internationale Staatengemeinschaft spricht in ihrer Ablehnung der destabilisierenden Handlungen Nordkoreas mit einer Stimme. Die Parlamentarische Versammlung der OSZE wird jede Resolution des UN-Sicherheitsrats unterstützen, die den jüngsten Atomwaffentest verurteilt. Die anhaltenden Spannungen zwischen Washington und Pjöngjang zeigen zudem, wie notwendig wir neue diplomatische Initiativen in diesem Konflikt benötigen. Wir dürfen nicht zulassen, dass Säbelrasseln und waghalsige nukleare Manöver an die Stelle verantwortungsvoller Verhandlungen und Kompromisssuche treten“, führt Muttonen weiter aus.

Ratifikation steht aus: Seit 1996

Die OSZE-PV-Präsidentin weist zudem darauf hin, dass der jüngste Atomwaffentest Nordkoreas noch einmal die Notwendigkeit unterstreicht, endlich die universelle Ratifizierung des Kernwaffentest-Stopp-Vertrags (CTBT) zu erreichen. Der Vertrag wurde bereits am 10. September 1996 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen angenommen. Er konnte aber bis heute nicht in Kraft treten, da noch immer die benötigte Ratifikation durch acht Staaten aussteht.

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