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Seit 1. September

Stadtlinienverkehr: Änderungen im Überblick

Villach – Um den EinwohnerInnen und BesucherInnen der Stadt Villach eine bessere Erreichbarkeit der Stadtteile Perau und Tschinowitsch sowie des Betriebsgeländes von Infineon Austria zu ermöglichen, hat die Villacher Verkehrsgesellschaft Kowatsch – eine 100%-Tochter der Dr. Richard Verkehrsbetriebe – mit 1. September 2017 einige markante Änderungen im Stadtlinienverkehr vorgenommen.

Neuer Linienverlauf

Die derzeitige Linie 8 wird zur Linie 8/11 und führt vom HBF/Busbahnhof wie schon bisher über die Innenstadt entlang der bestehenden Haltestellen bis zum Karawankenweg. Der neue Linienverlauf führt seit 1. September 2017 über die Siemensstraße – dort wurde eine neue Bushaltestelle in der Nähe des Haupteinganges der Firma Infineon Austria errichtet. Die Rückfahrt verläuft von der Siemensstraße kommend über den Kreisverkehr Bruno-Kreisky-Straße Richtung Burgenlandstraße und 10.-Oktober-Straße durch die Innenstadt zum HBF/Busbahnhof. Weiters wird die Linie 11 zur Linie 11/8, die in die zur Linie 8/11 entgegengesetzte Richtung gefahren wird – inklusive den Stadtteil Tschinowitsch.

Sobe: „Zahlreiche Vorteile für Bevölkerung und Gäste“

„Für die Villacher Bevölkerung sowie alle Gäste unserer Stadt ergeben sich durch diese neuen Linienführungen zahlreiche Vorteile“, betont Verkehrsstadtrat Harald Sobe. „Der Taktverkehr und die 15-Minuten-Frequenzen bei allen Haltestellen bringen schnellere und bessere Erreichbarkeit, vor allem zur Bezirkshauptmannschaft und zum Finanzamt Villach; der Betriebsbeginn bereits ab 05.30 Uhr Richtung Infineon kommt vor allem den ArbeitnehmerInnen sehr entgegen.“

Grünere Zukunft

„Wir wollen nicht nur mit unseren Produkten, sondern auch durch unser Verhalten zu einer grüneren Zukunft beitragen – und das beginnt schon beim täglichen Weg zur Arbeit. Wir sind stolz darauf, dass es uns gemeinsam mit der Dr. Richard-Firmengruppe und der Stadt Villach gelungen ist, die Taktung der Buslinien zu optimieren und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dadurch eine ganzjährige und attraktive Alternative zum privaten PKW anbieten zu können,“ erklärt DI (FH) Oliver Heinrich, Finanzvorstand von Infineon Technologies Austria AG. 

Keine öffentlichen Mittel verwendet

Kowatsch-Betriebsleiter Gilbert Oberrauner ergänzt: „Wir haben die Fahrzeiten auf die S-Bahnen abgestimmt, die dynamische Fahrzeitanzeige (DFI) in Echtzeit wird weiter ausgebaut, und wir werden in weiterer Folge neue, barrierefreie Stadtlinienbusse mit Euro-6-Abgasnorm anschaffen. Damit stellen wir für den Villacher Stadtverkehr ein noch besseres, bequemeres und effizienteres Angebot zur Verfügung.“

„Wir haben uns entschieden, in gutem Einvernehmen mit der Stadt Villach diesen Ausbau als rein privates Investment ohne öffentliche Mittel zu starten. Das schont den Steuerzahler – und wir bleiben unserer Maxime treu, dass guter Service sich letztendlich durch stärkere Nachfrage bezahlt macht“, betont der Geschäftsführer der Dr. Richard Firmengruppe, Dr. Ludwig Richard. 

Über die Kowatsch GmbH

Die Villacher Verkehrsgesellschaft wurde 1934 gegründet und betreibt heute 12 Buslinien im Stadtgebiet von Villach. Auf diesen Linien werden 14 Busse eingesetzt, die im Jahr ca. eine halbe Million Kilometer zurücklegen und ca. 1,2 Mio. Fahrgäste befördern.

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