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Joint Commission International:

LKH Villach entspricht höchsten Qualitätsstandards

Villach – Bereits zum fünften Mal wurde das LKH Villach nach den hohen Qualitätsstandards der Joint Commission International (JCI) überprüft. Damit entspricht das LKH Villach den höchsten internationalen Ansprüchen in der Qualitätssicherung und Patientenorientierung.

Spittal war Vorreiter

Das KABEG-Spittal war 2003 das erste allgemeine Akutkrankenhaus in Österreich, welchem das Qualitätssiegel der JCI verliehen wurde. Die JCI ist eine international renommierte Organisation, deren Qualitätsstandards speziell für das Gesundheitswesen entwickelt wurden. „Die neuerliche erfolgreiche Überprüfung zeigt, dass am LKH Villach ein Höchstmaß an Sicherheit gewahrt wird und die Rechte, Erwartungen und Ansprüche der Patienten im Mittelpunkt der Bemühungen stehen“, berichtet das Krankenanstaltendirektorium. Die offizielle Akkreditierung erfolgt in den nächsten Tagen. Überprüfung sämtlicher Abläufe im Behandlungsprozess Bei der Überprüfung wandten die Prüfer wieder die sogenannte „Tracermethode“ an. Dabei werden sämtliche Abläufe, die der Patient während eines Krankenhausaufenthalts durchläuft, evaluiert. Dazu zählen die Aufnahme, sämtliche Untersuchungen und Behandlungen sowie Verlegungen und Entlassung. Diese Methode ermöglicht es, Arbeitsbereiche genauestens zu analysieren und Schnittstellenproblematiken zwischen Behandlungsprozessen zu identifizieren. „Neben Bereichen, die mit der direkten Patientenbehandlung zu tun haben, umfasst die Überprüfung aber auch Prozesse, die zu einem sicher und effizient geführten Organisationsumfeld beitragen“, erklärt der Medizinische Direktor Dr. Dietmar Alberer. Dies betrifft Themenbereiche wie Gebäudemanagement und Sicherheit, das Informationsmanagement, Anforderungen an die Qualifikationen der Mitarbeiter sowie Maßnahmen zur Infektionsprävention.

Patientensicherheit steht im Vordergrund

Ein besonderes Anliegen der JCI ist die Erhöhung der Patientensicherheit. Gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden die internationalen Patientensicherheitsziele definiert. Dabei handelt es sich um Handlungsvorgaben, die beschreiben, wie Patientenschäden (z.B. aufgrund von Patientenverwechslungen,

Fehlern bei der Operationsvorbereitung, mangelnder Händehygiene etc.) vermieden werden können. Die Einhaltung dieser Patientensicherheitsziele stellt ebenfalls einen wesentlichen Schwerpunkt in der Überprüfung durch die JCI dar. Die Prüfer bescheinigten dem LKH Villach, dass sich die Sicherheit und Qualität in der Patientenbehandlung in den vergangenen Jahren weiter entwickelt habe.

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