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Wirtschaft - Klagenfurt
Bgm.in Dr. Maria-Luise Mathiaschitz mit dem Leiter der Stadtplanung DI Robert Piechl © StadtPresse

9 Wohn- und Geschäftsobjekte

Am ehemaligen ÖDK-Gelände wird kräftig gebaut

Klagenfurt – „Es ist ein bedeutendes Projekt für Klagenfurt, das auch schon für einige Emotionen gesorgt hat“, sagte Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz zu dem Bauvorhaben an der Ecke Villacher Straße/Kohldorfer Straße. Für Irritationen sorgte das Ergebnis eines Architektenwettbewerbes, der für die Baustufe 2 durchgeführt wurde und aufgrund des ursprünglichen Be­bauungsplanes ein elfgeschossiges Gebäude vorsah.

Dazu wird es nun aber nicht kommen. Wie Bürgermeisterin Dr. Mathiaschitz erklärte, konnte mit dem Bauwerber Einigung über eine geringere Geschossanzahl – es werden nun acht Stockwerke – erzielt werden. Dazu muss es auch eine Änderung des Teilbebauungsplanes geben, die dann von den politischen Gremien der Stadt beschlossen werden soll. Laut Bürgermeisterin, Stadtplanung und Bauwerber leidet die Qualität des Projektes nicht durch die Verminderung der Geschossanzahl.

Das passiert in den beiden Baustufen

Im Detail gliedert sich das gesamte Projekt in zwei Baustufen. In Baustufe 1, im westlichen Teil der ehemaligen ÖDK, werden fünf Gebäude mit Wohnungen errichtet, deren Geschosszahl von vier bis sechs reicht. Die Baustufe 2, für die ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben wurde, umfasst den Bereich Kreuzung Kohldorfer Straße und Villacher Straße. Hier sollen vier mehrgeschossige Wohnhäuser errichtet werden. Die beiden Häuser, die an die Villacher Straße grenzen, werden fünfgeschossig sein. Jene, die weiter nördlich liegen, sind achtgeschossig geplant. „Optisch wird das höchste Gebäude aber nur unwesentlich höher als das derzeitige alte ÖDK-Gebäude wirken“, sagte Mathiaschitz. Entlang der Kohldorfer Straße entsteht ein Arkadengang mit erdgeschossigen Geschäftsnutzungen.

Wie hoch werden Gebäude zukünftig?

Der konkrete Fall war für Bürgermeisterin Dr. Mathiaschitz jetzt der Anlass, eine Bauhöhenstudie in Auftrag zu geben. „Diese soll klären, unter welchen Kriterien Bauvorhaben, die über acht Geschoße hoch sind, in Klagenfurt möglich sind“, so die Bürgermeisterin. Die Studie soll Anfang 2018 fertig sein und wird von Prof. Christoph Luchsinger vom Institut für Städtebau der TU Wien erstellt. Für die Klagenfurter Stadtplanung wichtig war auch ein repräsentatives Gesamterscheinungsbild. Daher wird auch die Umsetzung des Außenanlagenplanes, der von Landschaftsplanern entwickelt wurde, detailliert vorgeschrieben“, sagt Dipl.-Ing. Robert Piechl, Leiter der Stadtplanung.

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