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Leute - Villach & Klagenfurt
Führerscheinabnahme: Heute ist er mit Chaffeur im Dienst © KK

Täglich grüßt das Murmeltier:

Schnell, schneller…. Toni Pruntsch!

Villach – Er ist Villachs schnellster Arzt, zumindest wenn es nach der Polizei geht. Denn dem Villacher Allgemeinmediziner Dr. Anton Pruntsch wurde nicht einmal, nicht zweimal sondern schon dreimal der Führerschein entzogen.

Ihr kennt den Villacher Allgemeinmediziner und Arzt Dr. Anton Pruntsch noch nicht? Letztes Jahr wurde er durch seine rasanten Fahrten zu seinen Patienten bekannt,  gründete auch die Facebook-Gruppe „Radarfallengegner“ (1.400 Mitglieder !) und last but not least, sein Auftritt in der Barbara Karlich Show letztes Jahr unter dem Motto: „Starke Frauen: Viele Männer haben Angst vor mir.“

 

Im Mai 2016 vergaß er sein Blaulicht, er war am Weg zu einem sterbenden, schmerzgeplagten Patienten. Die Folge: Führerscheinentzug. - © KK

Schneller als die Polizei erlaubt

Jetzt gibt es wieder Neuigkeiten von Anton – dem wohl schnellsten Arzt Kärntens: „Gerne hätte ich den heutigen Nachtdienst übernommen, da mir aber der Führerschein wieder `wegen zu schnellen Fahrens` entzogen wurde und es zu teuer geworden wäre, meinen Privatchauffeur einzuteilen, können sich heute Nacht die Villacher Patienten bei der Polizei bedanken, dass ihnen heute Nacht nicht geholfen werden kann. Mein Privatchauffeur ist heute übrigens „zufällig“ in meinem Auto von einer Zivilstreife aufgehalten worden, die ganz entsetzt feststellte, dass er gar nicht der Doktor Pruntsch war. Nett, wie die Villacher Polizei auf mein Auto aufpasst!“ Das postete er gestern auf seiner privaten Facebook-Seite.

Dr. Pruntsch im Interview:
„Fühle mich persönlich von der Polizei verfolgt!“

Wie oft wurde der Führerschein inzwischen schon abgenommen?

Drei Mal. Zweimal im Rahmen meiner ärztlichen Tätigkeit. War ja nur eine Frage der Zeit. Gott sei Dank habe ich inzwischen einen tollen Privatchaffeur. Heute mache ich am Nachmittag in Villach Süd und Wörthersee-Nord mit ihm gemeinsam den Bereitschaftsdienst. Aber den nächtlichen Dienst kann ich nun nicht mehr machen, das kann ich meinem Chaffeur nicht antun.

Warum wurde diesmal der Führerschein entzogen?

Diesmal habe ich beim Harley Treffen vor einem Jahr eine Harley kaufen wollen und wollte es meiner Freundin in Villach zeigen. Ein Bekannter fuhr mit der Harley in der 30er Zone mit 70 km/h. Die Polizei behauptet, ich wäre es gewesen. Nun habe ich sechs Wochen lang keinen Führerschein. Das ganze kostet mich 580 Euro Strafe und 500 Euro Nachschulung sowie viele Hunderte von Euro für den Privatchaffeur. Ich war es aber wirklich nicht.  Leider habe ich die Daten vom anderen nicht. Das ist für mich eine I-Punktreiterei für mich. Es leiden durch das alles ja auch immer wieder Patienten. Inzwischen fühle ich mich persönlich verfolgt. Hatte kürzlich Sonntags Dienst, war mit Blaulicht unterwegs und entdecke quer durch Villach eine Zivilstreife hinter mir. Fast die ganze Fahrt lang. Entdeckt wurde nichts, irgendwann wurde ich dann von ihnen überholt.

Toni wird Politiker

Der Villacher Arzt kandidiert nun für die NEOS. „Wenn jemand etwas tut, das niemanden schadet, dann darf das nicht bestraft werden. Ich will mehr Liberalität für Österreich. Ich habe einen Vorzugsstimmungenwahlkampf gestartet. Wer auch frustriert ist über polizeiliche Praktiken soll NEOS ankreuzen und meinen Namen hineinschreiben.“ Hier geht es zu seiner Facebook-Seite.

Meinung: Hinterlistige Radarfallen

„Es gibt so viele Leute, die sich ärgern. Diese hinterlistigen Radarfallen. Es ist üblich, dass man sich gegenseitig (mit beispeilsweise Lichthupe) warnt. Das zeigt, dass alle frustriert sind über diese Abzock-Praktiken und diese Wegelagerei-Methoden der Verkehrspolizei. Das nimmt einfach überhand.“

Was haltet ihr davon? Stimmt ihr Anton Pruntsch zu, oder nicht?

 

 

 

 

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