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Politik - Klagenfurt
vl. StR Wolfgang Germ, Robert Muschet (Vizebgm. Maria Rain), Silvia Häusl-Benz (Bgm.in Pörtschach) und Ingo Appé (Bgm. Ferlach) © StadtPresse/Wajand

Umweltschutz

Richtige Mülltrennung spart Rohstoffe

Klagenfurt – Durch die ordnungsgemäße Mülltrennung ist es möglich wertvolle Rohstoffe der Industrie und Umwelt zurückzuführen. Aus Papier wird Papier. Aus Bioabfall wird Komposterde oder Energie. Aus Kunststoffverpackungen und Elektroaltgeräte neue Konsumprodukte.

Warum trennen wir Müll? Nicht nur um einen sauberen Haushalt, ein sauberes Grundstück, oder eine saubere Stadt zu genießen. Nein! Die Mülltrennung ist so wichtig, da aus Altem Neues wird. So werden zum Beispiel aus Plastikflaschen neue Plastikflaschen oder aus Metalldosen technische Teile. Wir profitieren alle von der richtigen Mülltrennung, denn wertvolle Rohstoffe werden eingespart und somit die Umwelt geschont.

Umweltschutz für die kommenden Generationen

„Die Verringerung des Treibhauseffektes und die Förderung des Klimaschutzes werden dadurch gewährleistet. Es ist mir ein besonders Anliegen immer wieder auf die richtige Mülltrennung hinzuweisen, damit auch die nächsten Generationen eine so wundervolle Umwelt, wie wir vorfinden“, erklärt Entsorgungsreferent und Obmann des Abfallwirtschaftsverbandes Klagenfurt, Stadtrat Wolfgang Germ.

Flaschen, Dosen und Getränkebehälter knicken

Zur besseren Verwertung des Abfalles gibt es immer wieder gesetzliche Erneuerungen. So wird eine Umstellung auf ein gemeinsames Sammeln von Plastikflaschen, Metallverpackungen und Getränkekartons in ganz Kärnten per 1. Jänner 2018 erfolgen. „Die Stadt Klagenfurt ist hier bereits ein Vorreiter. Um noch effizienter zu trennen, ist es jedoch wichtig, die Flaschen, Dosen und Getränkebehälter zu knicken. Das spart Platz in der gelben Tonne oder dem gelben Sack und steigert die Verwertung. Die Stadt Klagenfurt zum Beispiel verzeichnet ca. 1.400 Tonnen pro Jahr Müll aus Plastik, Metalldosen und Tetrapack“, so Germ.

Ordnungsgemäße Entsorgung

Betreffend der ordnungsgemäßen Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten sowie deren Bauteile ist sicherzustellen, dass die Freisetzung von Schadstoffen an die Umwelt verhindert wird. „Dies betrifft die Bürger und die jeweiligen Entsorgungsstellen“, sagt Ing. Karl Weger, Geschäftsführer Abfallwirtschaftsverband Klagenfurt und Leiter der Abteilung Entsorgung. Unter die Kategorie Elektro- und Elektronik-Altgeräte fallen Kühl-, Klima- und Gefriergeräte, Lampen wie Gasentladungslampen, Mischlichtlampen, Hochdruck-Quecksilberdampflampen, Leuchtstofflampen, Photovoltaikmodule, Batterien und vieles mehr.

„Besonders bei der Lagerung und beim Transport von Elektro- und Elektronikaltgeräten ist auf Beschädigungen zu achten, welche das Entweichen von gefährlichen Stoffen oder Brand- und Explosionsgefahren nach sich ziehen können“, erklärt Vorstandsmitglied Bürgermeisterin Mag. Silvia Häusl-Benz.

Ordnungsgemäße Lagerung

„Die Gemeinden haben ihre Abfallbehandlungspflicht wahrzunehmen und für eine wetterbeständige Abdeckung, undurchlässiger, womöglich eine erforderliche öl- und lösemittelbeständige Oberfläche (zB. Folierung) und eine ordnungsgemäße Lagerung, durch die das Recycling nicht eingeschränkt wird, durch den jeweiligen Entsorger zu sorgen“, betont Vorstandsmitglied Bürgermeister Ingo Appé. Unzulässig ist das Zerkleinern (z. B. Schreddern) von nicht-schadstofffreien Elektro- und Elektronik-Altgeräten, da hierbei die Freisetzung umweltrelevanter Stoffe in die Umwelt oder deren Verschleppung möglich ist.

Besondere Vorsicht geboten

„Aber auch die Bürger und Bürgerinnen sollten beim Trennen bereits vorsichtig sein“, erwähnt Vizebürgermeister Robert Muschet. Lampen und Bildschirmgeräte sind gegen Bruch zu sichern. Lithium-Batterien sollten problemlos von den Letztverbrauchern entnommen werden können und gesondert gelagert werden. Die Lagerung und Sammlung der Batterien sollten Schutz vor Witterungseinflüsse und mechanischer Belastung bieten. „Insbesondere ist bei Lithium-Batterien das Einwirken von Wasser, Feuchtigkeit und übermäßiger Hitze zu verhindern“, so Muschet.

Mülltrennung endet nicht bei der Mülltonne, sondern ist ein Kreislauf, den wir alle unterstützen. „Es gilt ein Bewusstsein zu schaffen, dass wir mit der ordnungsgemäßen Mülltrennung unsere Umwelt schützen. Es muss aber auch darauf hingewiesen werden, dass bei gewissen Abfallstoffen eine Gefahr bei der nicht ordnungsgemäßen Sammlung, Lagerung und dem Transport entstehen kann“, so Germ abschließend.

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