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Wir finden, er wäre der Soldat des Jahres! © Bundesheer Facebook / 5min

Zivilcourage:

Mordversuch: Soldat rettet Leben!

Klagenfurt - Villach – Zugsführer Philipp Weinberger ist Soldat beim Führungsunterstützungs-Bataillon 1 in Villach und besucht derzeit nebenbei das Abendgymnasium in Klagenfurt. Vergangenen Montag erlebte er dabei einen tragischen Zwischenfall der medial für Aufsehen sorgte und bewies dabei große Zivilcourage.

 2 Minuten Lesezeit (240 Wörter)

„Direkt nach Verlassen der Schule um 22 Uhr nahm ich panisches Schreien wahr und entdeckte eine blutverschmierte Frau, welche am Parkplatz vor dem Gebäude attackiert worden war,“ berichtet der Soldat. „Sie schleppte sich noch selbstständig zum Eingang. Ich forderte die Frau auf, sich in der Aula auf die Bank zu setzen und verständigte sofort die Rettung und die Polizei. Ich überprüfte den Rücken auf Schnittwunden und Blutverlust. Mir stach eine stark blutende Schnittwunde ins Auge,“ schildert Weinberger. Dann leistete der Soldat mit großer Zivilcourage sofort Erste Hilfe: „Zeitgleich kamen auch noch Lehrkräfte hinzu um mich zu unterstützen und brachten mir einen Erste Hilfe-Koffer. Damit konnte ich mit einem saugfähigen Verband die Blutung am Rücken stoppen. Ich versuchte auch die Frau zu beruhigen und bat sie tief durchzuatmen und nicht einzuschlafen. Bereits nach geschätzten 5 Minuten sah ich das Blaulicht.“

Frau überlebte!

„Weitere Personen warteten vor dem Gebäude um die Rettung einzuweisen, welche die Frau ins Krankenhaus transportierten. Zum Glück hat die Frau überlebt. Durch Zusammenspiel von vielen Personen konnte so ein Menschenleben gerettet werden. Erste Hilfe kann jeden treffen und es ist wichtig, dass man in Notfallsituationen Ruhe bewahrt. Dank der Ausbildung beim Bundesheer habe ich mir in dieser schwierigen Situation leichter getan, einen klaren Kopf zu behalten und im richtigen Moment das Richtige zu tun,“ ist Weinberger überzeugt.

Wir finden, Daumen hoch für soviel Zivilcourage und Einsatz!

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