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Politik - Klagenfurt
Feier anlässlich 25- und 40-jähriger Dienstjubiläen von Landesbediensteten mit LH Dr. Peter Kaiser und BK Dr. Christian Kern. © LPD/fritzpress

Kanzler Kern zu Gast

Für langjährigen Dienst geehrt

Klagenfurt – Für ihr Engagement und ihren Einsatz im Dienst des Landes wurden heute 178 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Klagenfurter Konzerthaus im Rahmen der traditonellen Dienstjubiläumsfeier geehrt.

Dabei handelt es sich um Kolleginnen und Kollegen, die im Vorjahr seit 25 bzw. 40 Jahren im Landesdienst tätig sind oder waren. 29 Personen sind bereits 40 Jahre lang im Dienst des Landes tätig, 149 sind seit 25 Jahren beim Land beschäftigt.

Bundeskanzler Christian Kern drückt Wertschätzung aus

Die heutige Ehrung erlebte mit der Anwesenheit von Bundeskanzler Christian Kern eine besondere Auszeichnung. Personalreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, Landesrat Rolf Holub, Landesamtsdirektor Dieter Platzer, sein Stellvertreter Markus Matschek und Zentralpersonalvertreter Gernot Nischelwitzer fanden sich ebenfalls ein, um den Landesbediensteten zu gratulieren und zu danken. Alle drückten ihre Wertschätzung gegenüber dem Landesdienst und den Dienstjubilaren aus.

178 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden geehrt - © LPD/fritzpress


Der Landeshauptmann ersuchte die Landesbediensteten, weiterhin so engagiert zu bleiben. „Wir müssen stark werden, ohne jemals unsere Zärtlichkeit zu verlieren“, brachte Kaiser ein Zitat von Che Guevara, um damit die soziale Komponente zu betonen, die nicht zu kurz kommen dürfe. Die Gestaltung Kärntens erfolge wesentlich durch die Verwaltung, erinnerte Kaiser an extrem schwierige budgetäre Situationen der vergangenen Jahre.

Unterstützung für Menschen mit Beeinträchtigungen

Stolz sei er heute auch darauf, dass Kärnten an zweiter Stelle jener Bundesländer stehe, die dem Behinderteneinstellungsgesetz zufolge beeinträchtigte Menschen beschäftigen. Künftig müsse noch die Besoldungsreform angegangen werden, diese, verbunden mit zusätzlichen Karrieremöglichkeiten, sei ein Gebot der Stunde, sagte Kaiser und appellierte schließlich: „Bleiben Sie unserer Verwaltung und den Menschen im Lande gewogen“.

Kärnten übererfüllt die gesetzliche Vorgabe, behinderte Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren, wie aus einer parlamentarischen Anfrage hervorgeht (und wie der „Kurier“ in seiner heutigen Ausgabe berichtet). „Wir liegen mit 73,5 Prozent über der Vorgabe“, betont Prettner. Auch Kärntens größtes Unternehmen, die KABEG, ist diesbezüglich ein Musterunternehmen. Bei 8000 Beschäftigten müsste die KABEG laut Behinderteneinstellungsgesetz 306 betroffene Menschen einstellen. Tatsächlich sind es 454 – und das zur Zufriedenheit aller Beteiligten.

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