Zum Thema:

08.12.2017 - 10:34Neuer Klagenfurter Kulturserver ist online05.12.2017 - 08:29Weihnachts-Special am Aichwaldsee04.12.2017 - 14:11Kulturpreis für „Villacher Kinder“ geht in die zweite Runde22.11.2017 - 15:57Theater, das im Augenblick entsteht
Leute - Villach
Sandra Cervik als Hedy Lamarr in Peter Turrinis Stück „Sieben Sekunden Ewigkeit“. © Jan Frankl

Congress Center Villach

Sieben Sekunden Ewigkeit

Villach – Im Rahmen der Abo-Reihe „Sprechtheater“ gastiert das Theater in der Josefstadt am 5. Oktober, um 19.30 Uhr, im Congress Center Villach.

Sie wurde als schönste Frau der Welt gefeiert und sie hat sich im Jahr 1933 in dem Schundstreifen Ekstase als erste Frau vor der Kamera ausgezogen. Der daraus resultierende Skandal eröffnete Hedy Lamarr die Türen zu Hollywood und sie avancierte zum Superstar. „Wenn jemand mein Leben erfindet, dann bin ich es“, sagte sie.

Stück über Lamarr im CCV

Peter Turrini hat ein Stück über die faszinierende und widersprüchliche Frau geschrieben, deren Berühmtheit auf eine einzige Filmszene reduziert wurde, die aber gleichzeitig ein technisches Genie war. Die Inszenierung von Stephanie Mohr zeigt, wie schwer es damals wie heute ist, als Frau jenseits von Jugendlichkeit und Schönheit wahrgenommen zu werden.

Die aus TV und Film (SOKO Donau, Vorstadtweiber, Vier Frauen und ein Todesfall) bekannte Schauspielerin Sandra Cervik brilliert in ihrer Rolle als junge Schönheit ebenso wie als verzweifelte Frau, die sich zwar von Männern aushalten aber nie festhalten ließ.

Abo Sprechtheater:

Sieben Sekunden Ewigkeit (Peter Turrini)
Theater in der Josefstadt (Sandra Cervik)

WANN: Donnerstag, 5. Oktober, 19.30 Uhr
18.45 Uhr kostenlose Einführung zum Theaterabend

WO: Congress Center Villach

KARTEN: Villacher Kartenbüro Knapp, Freihausgasse 5, T 04242 / 273 41
und an der Abendkasse

INFOS: Abteilung für Kultur, T 04242 / 205-3400.

„Ich habe mich über Jahre immer wieder mit Hedy Lamarr beschäftigt, Bücher über sie gelesen, Filme mit ihr und über sie gesehen, und immer war der Gedanke da, ein Theaterstück über sie zu schreiben. Dieser so widersprüchliche Mensch hat mich nachhaltig in den Bann gezogen. Sie galt als die schönste Frau der Welt und war am Ende von Schönheitsoperationen entstellt. Ihr Bild als Filmschauspielerin wurde reduziert auf einen kurzen Nacktauftritt in einem ihrer Filme, und gleichzeitig war sie ein technisches Genie, Erfinderin einer Technologie, welche die heutige Telekommunikation erst ermöglichte. Sie sehnte sich ein Leben lang nach Zugehörigkeit und zerstörte sie, wenn sie sich einstellte. Sie war unfassbar für ihre Umgebung und wohl auch für sich selbst. Sie flog durch ihr Leben wie ein unbeirrbarer stolzer Vogel und war doch ständig von Abstürzen bedroht.“ Peter Turrini

Kommentare laden

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen