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Politik - Villach
Ein Bild aus dem Jahre 2011 als zwei PKW einen Verkehrsunfall verursachten und im Garten eines Anrainers landeten © KK

Anrainer warten noch immer auf Lösung:

Wenn ein PKW oder LKW im Garten landet

Villach – Es war einer der spektakulärsten Unfälle in den letzten Jahren in unserer Region: Vor sechs Jahren kollidierten zwei PKWs auf der L35 (Bleiberger Straße) im Bereich Panoramaweg und landeten im Garten einer Familie. Zum Unfallzeitpunkt befand sich Gott sei Dank niemand im Garten, denn der Vorfall hätte schlimmer ausgehen können. Die Anrainer forderten daraufhin mehr Sicherheit und Unterstützung durch Stadt und Land in Form einer Lärmschutzwand - aber bis heute liegt das Projekt auf Eis.

„Damals versprachen Stadt und Land sofortige Hilfe und die Errichtung einer Lärmschutzwand“, kritisiert Christian Pober, Klubobmann der ÖVP. „Nachdem sich dann aber das Land mit dem damals zuständigen Referenten Gerhard Dörfler und die Stadt unter Bgm. Manzenreiter auf keine finanzielle Teilung einigen konnten, wurde das Projekt auf die lange Bank geschoben. Für die Anrainer bedeutet das sechs Jahre Stillstand am Rücken der Sicherheit,“ ist Pober enttäuscht und will nunmehr dazu diesen Freitag einen Antrag im Villacher Gemeinderat einbringen.

6 Jahre keine Lösung in Sicht?

„Niemand fühlt sich zuständig und die Sicherheit der Menschen scheint für die Verantwortlichen leider kaum eine Rolle zu spielen. Mittlerweile ist auch der Gehsteig bereits sanierungsbedürftig, da er schon absinkt. Eine gleichzeitige Errichtung einer Schutzwand oder zumindest einer Leitschiene wäre hier mehr als wünschenswert! Daher stellt das Team Peter Weidinger im kommenden Gemeinderat den dringlichen Antrag, die Gespräche wieder aufzunehmen. Nicht auszudenken was passieren könnte, wenn es erneut zu einem Unfall kommt und sich jemand bei den angrenzenden Häusern im Garten befindet!“, so ÖVP Klubobmann Christian Pober zu der Situation auf der L35.  „Für die Anrainer bleibt zu hoffen, dass es in der Zwischenzeit zu keinen Unfällen kommt.  Es muss jedoch allen Beteiligten klar sein, dass es hier, bis jetzt nur am politischen Willen scheiterte und jetzt, nur weil es neue handelnde Akteure gibt, keinen weiteren Aufschub nach sechs Jahren geben darf“, so Pober.

Spektakuläre Unfälle in unserer Region

Die Unfallserie mit Fahrzeugen, die in Gärten landen, ist auf dieser Strecke aber nichts Neues. So donnerte beispielsweise im Februar 2017 auf der selben Strecke im Bereich Obere Fellach, ein LKW, der in Fahrtrichtung Villach unterwegs war, in einen Vorgarten (wir berichteten). Der Unfall endete glimpflich: Verletzt wurde niemand. In Paterion fuhr im August diesen Jahres ein Alkolenker sogar gegen ein Wohnhaus und wurde dabei schwer verletzt (siehe Berichte). Im Oktober 2013 landete auf der B84 im Bereich Drobollach eine Rumänin mit ihrem PKW in dem Garten eines Hausbesitzers. Auch hier endete der Unfall ohne großen Personenschaden.

Spektakulär und vergleichsweise glimpflich ging auch die Fahrt eines Alkolenkers zu Ende, der im Zuge eines Crashs, mit seinem Auto direkt in ein Villacher Lokal katapultiert wurde. Das Fahrzeug des sturzbetrunkenen Villachers landete 2012 damals in der „Schnitzelwelt“ bei der Ossiacher Zeile. „Wäre der Unfall um die Mittagszeit passiert, dann wäre auch unser Gastgarten besetzt gewesen. Ich will mir gar nicht ausmalen, was da hätte passieren können,“ schilderte der Inhaber die brenzlige Situation. Auch hier wurde zum Glück niemand verletzt.

 

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