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Politik - Villach
Hintergrund
© Montage / fotolia / 5min

SPÖ und ÖVP

Streit beim Thema Villacher Eishalle eskaliert

Villach – Eine Presseaussendung jagt heute die nächste. Worum geht´s? Kärnten bekommt ein Eishockey-Leistungszentrum. Bürgermeister Albel und Sportreferent Stadtrat Sobe begrüßen diesen Plan. Die ÖVP zeigt sich über deren Aussendung entsetzt.

SPÖ in der 1. Aussendung: „Vorbereitungen fast abgeschlossen“

„Durch die offizielle Zusage des Sportministers Hans Peter Doskozil, das Eishockey-Bundesleistungszentrum in Kärnten – also in Klagenfurt und Villach als Dependance – zu errichten, wurde ein wesentlicher Schritt für die nationale Eishockeyzukunft gesetzt“, so Villachs Sportreferent Stadtrat Harald Sobe. An beiden Standorten sollen insbesondere Trainings- und Betreuungsinfrastruktur, sowie in Villach eine zweite Eisfläche geschaffen werden. „Gemeinsam mit dem Land Kärnten haben wir lange für diese Lösung gekämpft“, so Bürgermeister Günther Albel. „Ein weiterer wichtiger Schritt zur Umsetzung ist der bevorstehende Beschluss für den nötigen Grundstücksverkauf seitens des Landes an unsere Stadt“, ergänzt der Bürgermeister. Die (…) relevanten organisatorischen Vorbereitungsarbeiten seien beinahe abgeschlossen.

ÖVP entsetzt: „Ungeschriebenes Gesetz“

„Villach darf nicht Klagenfurt werden war Bürgermeister Albels Wahlkampfslogan. Eine zweite Eishalle wurde versprochen. Heute sagt der Bürgermeister, dass Villach zur Dependance von Klagenfurt wird. Das hat es noch nie gegeben! Was Klagenfurt im Eishockey zusteht, steht auch Villach zu  und war immer ein ungeschriebenes Gesetz! Albel verhökert hier Villachs sportliche Zukunft aufgund seiner parteiinternen Schwäche!“, so ÖVP Klubobmann Christian Pober. „Es erfordert hier einen Konsens aller politischen Parteien um die zweite Eishalle in ihrer versprochenen Form umzusetzen!“, so Stadtrat Peter Weidinger entsetzt über die Entwicklung in der Eishallen- Thematik!

2. Reaktion der SPÖ: „Die ÖVP hat es doch verhindert!“

Das lässt die SPÖ nicht auf sich sitzen und reagiert prompt ebenfalls wieder mit einer Aussendung. Der Ton wird schärfer: „Leider vergisst so mancher im Wahlkampf, was er selbst verhindert hat. Dass die ÖVP sich nun eines Themas als Wahlkampfhilfe bedient, dass sie selbst verhindert hat, überrascht mich doch sehr“, so Klubobmann der SPÖ Harald Sobe.

Weiter in der Aussendung: „Zur Erinnerung: Die SPÖ und Landeshauptmann Peter Kaiser haben sich für den Bau einer 2. Eishalle in Villach eingesetzt. Die Eishalle wäre längst beschlossen und vielleicht schon gebaut, wenn die ÖVP Villach und Kärnten nicht knapp vor Ende der Legislaturperiode 2015 den Beschluss für den Bau verhindert hätten.Trotz der Verhinderung der ÖVP haben die SPÖ Villach und der Landeshauptmann Peter Kaiser konsequent daran festgehalten und letztendlich heuer die Umsetzung geschafft. Die 2. Eishalle in Villach wird trotz Verhinderungskurs der ÖVP 2019 gebaut. Zuerst verhindert die ÖVP,  torpediert die Arbeit und redet schlecht um sich dann als Retter aufzuspielen. Dieses Spiel durschauen die Menschen. Kärnten hat seit langem beim Bund für die Umsetzung eines Bundesleistungszentrums gekämpft, immer mit der Ansage, beide Standorte zu bedienen. Und das hat man erreicht“, schließt Sobe die Aussendung ab.

ÖVP-Meldung folgte prompt

Christian Pober (ÖVP) auf Sobes Aussage: „Ich bitte hier um den Beweis mit Abstimmungsverhalten aus dem Gemeinderat. Die ÖVP Villach hat alle Beschlüsse (Ankauf Grundstück durch die Stadt, Vorfinanzierung durch die Stadt etc.) mitgetragen. Bis jetzt lag es nur an der Umsetzung des Bürgermeisters. Die SPÖ stellt BGM und LH und hat die notwendigen Mehrheiten in allen Gremien.“

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