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Politik - Klagenfurt
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Nächster Schritt: "Whistleblower"-Plattform

Rutter hält Rede ohne Mikro

Klagenfurt – Wie vor ein paar Tagen berichtet, gab es innerhalb des Team Kärnten Ungereimtheiten bezüglich der geplanten Rede des Kärntner Landtagsabgeordneten Martin Rutter beim „Ulrichsbergtreffen“. Wegen der umstrittenen Rede wurde dieser sogar aus dem Team Kärnten ausgeschlossen. Rutter ließ sich davon jedoch nicht abhalten und hielt seine Rede trotzdem... Nach der Veranstaltung und ohne Mikrofon.

Beim ohnehin umstrittenen „Ulrichsbergtreffen“, bei dem alljährlich der Opfer der beiden Weltkriege und des Kärntner Abwehrkampfes gedacht und dem sowieso ein rechtsextremer Unterton nachgesagt wird, wollte Landtagsabgeordneter Martin Rutter eine Rede mit dem Titel „Migrationslüge“ halten. Parteiobmann des Team Kärnten Gerhard Köfer schloss Rutter daraufhin aus der Partei aus. Auch die Ulrichsberggemeinschaft, welche das Treffen Jahr für Jahr organisiert, lud Rutter im Vorhinein von der Veranstaltung aus.

Rede trotz Ausladung

Der nun als freier Abgeordneter Tätige wollte seine Ansicht, dass es sich bei der Migration in Europa um „politisch gewollte Massenimmigration“ handle jedoch anscheinend so dringend mit anderen teilen, dass er trotz Ausladung der Veranstalter seine Rede ohne Mikrofon und nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung hielt. Auch den Parteiausschluss will der Landtagsabgeordnete anfechten. Mit dem Team Kärnten werde Rutter jedoch auch brechen, wenn er Recht bekommen sollte.

„Whistleblower“ Rutter

Weiters erklärt Rutter in einem Interview mit dem Kurier, dass er nun aufgrund seines Parteiausschlusses andere Pläne hätte. Unter dem Arbeitstitel „Whistleblower“ (also zu Deutsch „Aufdecker“ oder „Enthüller“) möchte er „unter den Tisch Gekehrtes“ der verschiedenen politischen Parteien aufdecken und an die Öffentlichkeit bringen. Er habe ja schon genug „Schweinereien“ gesehen.

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