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sportwetten.org

Sportwetten in Österreich sind kein Glücksspiel

Österreich – Viele der beliebtesten und bekanntesten Buchmacher stammen aus Österreich. Während es die deutschen Sportwettenanbieter mit einem Staatsmonopol Monopol zu tun haben, versucht die alpenländische Regierung das Sportwettengeschäft selbst in den Händen zu behalten. Hier sind private Wettanbieter herzlich Willkommen und werden gern gesehen.

Einen historisch-geschichtlichen Hintergrund der österreichischen Sportwetten gibt es nicht. Die Entwicklung der Online Wett-Plattformen ähnelt jener in Deutschland. Aufgrund der dortigen moderaten Gesetzeslage, konnten sich hier die Buchmacher ohne große Barrieren etablieren. Einen richtigen Boom auf die Buchmacher gab es in den 90-er Jahren. Natürlich ist die Wett-Kultur im Alpenstaat nicht so ausgeprägt und verbreitet wie im Land der Sportwetten in Großbritannien, aber im Vergleich zu Deutschland, befindet sie sich in einer beindruckenden Form.

Rechtliche Lage

Die rechtliche Lage in Österreich besagt, dass Sportwetten keine Art von Glücksspiel sind und daher werden sie dort als Geschicklichkeitsspiel eingestuft. Zwischen dem unverhofften Glück und dem „reinen“ Zufall gibt es eigentlich keine Unterschiedlichkeiten. Während es beim Roulette darum geht, dass man die rollende Kugel im Roulettekessel in einem Casino nicht lenken kann, können Sportwetten tatsächlich mit Wissen und Hintergrundinformationen beeinflusst werden und das nicht zufällig. Bei Glücksspielen wie Roulette oder Lotto ist der Kunde dem Pech-oder Glück-haben ausgeliefert – eben rein zufällig.

Auszug aus dem österreichischen Gesetzestext … „Ein Glücksspiel im Sinne dieses Bundesgesetzes ist ein Spiel, bei dem die Entscheidung über das Spielergebnis ausschließlich oder vorwiegend vom Zufall abhängt.“ (§1 des Bundesgesetzes zur Regelung des Glücksspielwesens vom 28. November 1989)

Die Österreicher ziehen vielleicht in Sachen Fußball öfter mal den Kürzeren, aber vergleicht man die Wettanbieter mit der deutschen Konkurrenz, dann schneidet das Alpenland dabei hervorragend ab. Gut zu erkennen ist das auf den Seiten von sportwetten.org, wo sich jeder über Buchmacher informieren und sich einen passende Sportwetten-Plattform aussuchen kann.

Generell fällt auf, dass der Wettmarkt in Österreich von einer liberalen Politik unterstützt wird. Daher lassen sich in Österreich auch viele lokale Wettbüros finden, aber auch eine riesige Anzahl von Online Wettanbietern, die hier in der Sportkultur von einem festen Bestandteil profitieren. Fast jeder Sportbegeisterte, der sich auch für Events, Turniere und Wettkämpfe interessiert, hat schon einmal einen Tipp auf ein Sportereignis abgegeben. Österreicher zocken gerne, aber sie sind nicht die einzigen, auf der ganzen Welt wird gerne gezockt und gewettet. In Österreich sind die Zahlen der Wettbüros zwar zurückgegangen, dafür schnellten aber die abgeschlossenen Sportwetten in die Höhe. Online Buchmacher aus Österreich profitieren von den Schließungen der Wettbüros.

Favorit bei den Sportwetten ist der König Fußball, auf den rund drei Viertel der österreichischen Wettfans tippen. Sie wetten auf die Deutsche Bundesliga, die englische Premier League, auf die Champions League und auf die Europa League. An zweiter Stelle stehen Tennis und Eishockey. Für die beliebten Sportwetten werden von den Tippern pro Wette zwischen neun und zwölf Euro ausgegeben.

Wichtige Faktoren, über die ein Buchmacher verfügen sollte

Egal, wo auch immer Wettscheine online ausgefüllt und abgegeben werden, sollte bei einem Buchmacher auf folgendes geachtet werden:

  • gültige Glücksspiellizenz
  • attraktiver Neukundenbonus
  • stabile Wettquoten
  • umfangreiches Wettangebot
  • gängige Zahlungsmethoden
  • gute Auszahlungsquoten (RTP)
  • Kundensupport
  • Suchtprävention
  • transparente Infos über das Unternehmen

Diese Kriterien sind wichtig für alle Wettfans, aber natürlich auch erst recht für jene Spieler, die eine Strategie beim Tippabgeben einsetzen und die mit Sportwetten langfristig Geld verdienen möchten.

Wettsteuer in Österreich

Die Wettsteuer in Österreich ist kein Diskussionspunkt und kein Thema. Der deutsche Staat kassiert (seit 1.Juli 2012) eine Wettsteuer von fünf Prozent von den Buchmachern, die Wetten offerieren. Im Alpenstaat hingegen gibt es keine Wettsteuer. Anders ist allerdings die Thematik um die Wettgewinne, die von den Buchmachern ausgezahlt werden. Hier taucht schnell die Frage auf, ob diese Wettgewinne bei der Steuererklärung angegeben werden müssen. Das ist in der Regel nicht der Fall, weil große Wettgewinne nicht zu den Einkunftsarten gehören, die vom Finanzamt definiert wurden. Trotzdem könnte es Ausnahmesituationen geben, wenn langfristig sehr viel Geld bei Buchmachern gewonnen wird und aus den Gewinnen Kapitalerträge generiert werden.

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