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Wirtschaft - Villach & Klagenfurt
Hintergrund
© KK

Innovation Challenge:

Villach und Xamoom kooperieren

Villach / Klagenfurt – Bei der Innovation Challenge hebt das Publikum die Kooperation zwischen der Stadt Villach und Xamoom auf das Siegertreppchen. Villach will man CO2-neutral machen. Gestartet wird am Markt in Villach.

Zum zweiten Mal ist die Innovation Challenge unter Federführung von Marc Gfrerer über die Bühne gegangen. Und sie ist bereits eine Erfolgsstory: 45 Start-ups haben sich um innovative Kooperationen mit etablierten Unternehmen beworben, 15 haben es in die Endrunde geschafft. Daraus entstanden 7 Kooperationen. Die besten 5 von ihnen haben sich beim finalen Event der Innovation Challenge dem Publikumsvoting gestellt.

Stadt CO2-neutraler machen

Als klarer Sieger ging die Kooperation der Stadt Villach mit Stadtrat Peter Weidinger und der Firma Xamoom von Georg Holzer hervor. Mit einer digitalen Anwendung wollen die beiden Partner regionale Wertschöpfung in die Stadt bringen und durch kürzere Transportwege CO2-neutraler machen. Weniger CO2-Ausstoß durch kurze Strecken für regional produzierte Lebensmittel, mehr regionale Wertschöpfung für heimische Landwirte und mehr Frequenz in der Altstadt durch noch attraktivere Märkte in der Innenstadt. Dazu noch mehr gesunde Lebensmitteln in höchster Bio-Qualität.

Etappe 1: Mobiler Content

Doch wie soll die Umsetzung aussehen? Im ersten Schritt soll eine Web-Anwendung bzw. eine App erstellt werden, die Tipps und Informationen zur Vermeidung von CO2, Wissenswertes zur regionalen Wertschöpfung und eine Karte mit nachhaltigen Betrieben der Region beinhaltet. Wichtig dabei: Die Daten der App sind auch über das Web, über jeden Browser, zugänglich. Niemand soll ausgeschlossen werden.

Belohnungssystem - © xamoom

Etappe 2: Gamification

Am Markt einkaufen, um Gutes und Gesundes aus der Region zu konsumieren und dafür belohnt werden? Klingt doch gut! Über die App soll man durch Karten mit QR-Codes und NFC-Tags vor Ort bei den Betrieben der Innenstadt oder den Bauern am Markt Punkte sammeln können.

Etappe 3: Belohnungen

Schlussendlich soll man diese Punkte einlösen und Preise gewinnen. Dazu gehören „Kleinigkeiten“ wie ein Kaffee in der Innenstadt oder man kommt in die „Hall of Fame“, einem Leaderboard, welches die fleißigsten Sammler zeigt.

Für eine bessere Umwelt

Grundsätzlich sollen die Menschen motiviert werden regionale Produkte zu kaufen. Dadurch ergibt sich weniger CO2 durch kürzere Transportstrecken, frischeres Obst und Gemüse durch kürzere Zeit zwischen Ernte und Verzehr. Dazu soll die App Menschen motivieren in der Innenstadt einzukaufen, um die Kaufkraft im Zentrum zu stärken.

Als Anerkennung für die Idee sponserte die Kärntner Sparkasse im Rahmen des Wettbewerbs den Gewinnern zwei LENOVO Laptops für die künftige Arbeit.

Innovation als Nahrung des Wirtschaftsmotors

„Ich wollte was im Land verändern“, sagt Marc Gfrerer zur Idee der Innovation Challenge. Gfrerer hat versucht, sich so breit wie möglich aufzustellen und Partner wie Austria Wirtschaftsservice aws, die Kärntner Sparkasse, das !build Gründerzentrum, die Junge Wirtschaft oder die Fachhochschule Kärnten an Bord geholt. „Ziel ist es, Innovation schneller zu machen“, betont Gfrerer. Für Landesrat Christian Benger, der die Challenge ebenfalls unterstützt, sei Innovation die Nahrung des Wirtschaftsmotors und der Arbeitsplätze von morgen. Und für UBIT-Sprecherin Maria Th. Radinger ist es wichtig, „die digitale Transformation sichtbar zu machen und sich zu vernetzen“.

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