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Harald Repar, Helmut Manzenreiter, Gaby Schaunig, Mieterin, Klaus Glanznig und Karl Woschitz bei der Schlüsselübergabe in Treffen. © Büro LHStv.in Schaunig

Gemeinnütziger Wohnbau hoher Qualität:

Schlüsselübergabe in Treffen

Treffen – Die gemeinnützigen Baugenossenschaft "meine Heimat" hat in zentraler Vorzugslage am Öhringer Platz 2 in Treffen, 18 Wohneinheiten zwischen 66 und 75 Quadratmetern errichtet. Am Donnerstag, dem 5. Oktober, wurden den MieterInnen die Schlüssel für die neuen Wohnungen überreicht.

Jede Wohnung verfügt über eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung zur Reduzierung der Energiekosten – die Energieversorgung selbst erfolgt über klimafreundliche Fernwärme. Für den barrierefreien Zugang zu sämtlichen Wohnungen wurde eine Aufzugsanlage installiert. Zwei der Wohnungen werden als Wohnverbund von der Diakonie Kärnten für betreutes Wohnen genutzt. Die Gesamterrichtungskosten belaufen sich auf 2,7 Millionen Euro und wurden zum Teil durch Fördermittel des Landes Kärnten gedeckt.

„Ein leistbares Dach über dem Kopf braucht jeder“

Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig, die am Donnerstag, dem 5. Oktober, den MieterInnen die Schlüssel zu ihrem neuen Zuhause überreichte, zeigte sich von der Wohnanlage sichtlich begeistert und wies noch einmal auf die Notwendigkeit hin, leistbaren und attraktiven Wohnraum zu schaffen: „Diese Wohnanlage erfüllt alle Anforderungen modernen Wohnens – klimafreundlich, barrierefrei, inklusiv und zentrumsnah. Ein maßgeschneidertes Angebot für junge Leute am Beginn ihrer Berufslaufbahn, Alleinerziehenden oder ältere Personen, die eine kompakte und kostengünstige Wohnung anstreben. Ein leistbares Dach über den Kopf braucht jede und jeder – denn Wohnen ist eines der elementarsten Bedürfnisse der Menschen. Im gemeinnützigen Wohnbau in Kärnten schaffen wir Wohnungen in einer Qualität, die mit Eigentum vergleichbar ist. Darüber hinaus ist „meine Heimat“ nicht nur ein hervorragender Partner bei der Abwicklung von Bauprojekten, sondern auch verlässlich und kompetent als Hausverwalter.“

Leistbare Wohnungen gegen Abwanderung

Der Bürgermeister von Treffen, Klaus Glanznig, zeigte sich über den dringend benötigten Wohnraum, der auch entsprechend leistbar ist, hoch erfreut: „Wir wollen in unserer Gemeinde Wohnraum in bester Lage zur Verfügung stellen, auch um damit der Abwanderung in die Ballungszentren, mit der wir seit einigen Jahren konfrontiert sind, entgegenzuwirken. Also: Wohnen im Herzen unserer schönen Gemeinde zu verträglichen Mietpreisen. Da sind die Rahmenbedingungen, die wir geschaffen haben, um ein gemeinsames Miteinander zu ermöglichen“, so Glanznig. Der Bürgermeister wies auch auf die seit Jahren bestehende hervorragende Kooperation mit der Baugenossenschaft hin.“Die „meine Heimat“ ist ein kompetenter und hoch professioneller Partner im gemeinnützigen Wohnbau. Herzlichen Dank auch an das Land Kärnten für die Bereitstellung der notwendigen Fördermittel“.

MieterInnen sind die Gewinner

„Meine Heimat“ Vorstandsvorsitzender Helmut Manzenreiter betonte den Wert des gemeinnützigen Wohnbaus als Zeichen der Partnerschaft von Gemeinde, Menschen und politischen Entscheidungsträgern: „Hier sind die Mieterinnen und Mieter die Gewinner. Diese Wohnanlage ist ein Zeichen für Qualität und Fairness, ein Bau, der nicht für die Renditen der Bauträger realisiert wurde, sondern im Sinne eines gemeinschaftlichen, leistbaren Wohngefühls des Miteinanders. Wir, als gemeinnütziger Bauträger verdienen nicht an dieser Wohnanlage, aber wir schaffen Maßstäbe mit Vorbildfunktion im Bereich des qualitativen, günstigen und in diesem Fall auch inklusiven Wohnbaus.“

Soziale Durchmischung und gemeinschaftliches Zusammmenleben

Susanne Prentner-Vitek, Prokuristin und Personaldirektorin der Diakonie de La Tour, wies auf die Bedeutung des Einzuges von acht Klientinnen und Klienten in die Wohnanlage hin: „Ein Gewinn an Selbstständigkeit und Eigenständigkeit für unsere Klienten, aber auch ein Gewinn für die gesamte Gemeinde – die Selbstverständlichkeit Menschen mit Beeinträchtigungen als Teil der Gesellschaft wahrzunehmen, kann sich nur über Projekte dieser Art etablieren. Soziale Durchmischung und die Wahrnehmung eines gemeinschaftlichen Zusammenlebens, das auf gegenseitige Hilfe und Unterstützung aufbaut, kann sich nur über innovative Schritte dieser Art und der Verlässlichkeit aller beteiligten Partner verwirklichen, wofür ich meinen herzlichen Dank aussprechen möchte.

Die neue Wohnanlage in Treffen. - © Büro LHStv.in Schaunig

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