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Leute - Villach
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„Equal Pay Day“

Frauen fordern gleiche Bezahlung

Villach – Heuer fällt der „Equal Pay Day“ österreichweit auf den 13. Oktober. Das ist jener Tag, an dem Vollzeit arbeitende Männer bereits das Jahreseinkommen Vollzeit arbeitender Frauen erreicht haben.

„Das Auseinanderklaffen der Gehaltsschere ist alarmierend und für Österreich wirklich kein Ruhmesblatt“, betont Frauenreferentin Vizebürgermeisterin Mag.a Gerda Sandriesser. „Es müssen endlich Maßnahmen getroffen werden, die dieser fortschreitenden Ungleichbehandlung Einhalt gebieten und die den Mädchen und Frauen eine eigenständige und selbst bestimmte Lebensgestaltung auf Basis einer ökonomischen Gleichstellung sichern!“

Nur 18% der Frauen mit Kind Vollzeit beschäftigt

86 Prozent der Väter von einem oder mehreren Kindern bis 15 Jahren sind Vollzeit beschäftigt, bei Frauen sind es nur 18 Prozent. Auch der Großteil der bezahlten Überstunden wird von Männern verrichtet. Bei unbezahlter Arbeit wir Kinderbetreuung, Haushalt und Pflege älterer Familienangehöriger, da verhält es sich genau anders herum. „Wie der Österreichische Städtebund mitteilt, arbeiten Männer laut einer Zeitverwendungsstudie 64,3 Stunden pro Woche, 75 Prozent davon sind bezahlt. Frauen hingegen arbeiten mehr, nämlich 66 Stunden und davon werden lediglich 59 Prozent bezahlt“, sagt Vizebürgermeisterin Mag.a Sandriesser.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit - © KK

Frauenausschuss fordert Umverteilung

Der Frauenausschuss des Österreichischen Städtebundes fordert eine Umverteilung von bezahlter Erwerbsarbeit und unbezahlter Hausarbeit. Dem schließt sich Villachs Frauenreferentin vollinhaltlich an: „Unter dem Titel ,Gesunde Vollzeit‘ startet eine Online-Befragung zum Thema tatsächliche und gewünschte Wochenarbeitszeit.“

Bis 6. November ist der Online-Fragebogen der sowohl von Frauen als auch von Männer ausgefüllt werden soll unter www.staedtebund.gv.at/gesundevollzeit aufrufbar. Die Auswertung wird Ende November auf der Homepage des Städtebundes veröffentlicht.

Pleite in Sichtweite

Anlässlich des heurigen „Equal Pay Days“ lädt das Frauenreferat der Stadt Villach in Zusammenarbeit mit den österreichischen Frauen- und Mädchenberatungsstellen zu folgender Veranstaltung ein:

„Pleite in Sichtweite“, ein clowneskes Bühnenstück mit Vertikalseilakrobatik der Künstlerin Sarah Pfeiffer zum Thema FrauenARMut in ÖsterREICH ein.

WANN: Donnerstag, 12. Oktober, 18 Uhr
WO: Turnsaal NMS Auen (Heidenfeldstr. 24)
INFOS, ANMELDUNG: frauen@villach.at, T 0 42 42 / 205-3113.

Eintritt frei.

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