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Politik - Klagenfurt
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Causa Heiligengeistplatz

Ausweitung des Alkoholverbots?

Klagenfurt – Vor wenigen Tagen berichteten wir von einer Bürgerinitiative, die ein Alkoholverbot für den Heiligengeistplatz fordert. Nun scheint Bewegung in die Sache zu kommen. Nach einem Kurier-Bericht zieht die Stadtpolitik ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum in Betracht.

 2 Minuten Lesezeit (243 Wörter) | Änderung am 11.10.2017 - 18.49 Uhr

Innerhalb des Ringes gilt schon ein Alkoholverbot in Parks und im Umkreis von Kindergärten. Am Lendkanal montierte man vor wenigen Wochen die Bänke ab, da sich Anwohner von nächtlichen Alkoholgelagen gestört fühlten. Auch am Heiligengeistplatz soll es immer wieder zu unschönen Szenen kommen. Das brachte jetzt eine Bürgerinitiative auf den Plan, die für den Platz ein Alkoholverbot fordert.

Im Gespräch: Alkoholverbot auf allen öffentlichen Plätzen

Die Krux an der Sache ist, dass man bei einem Alkoholverbot für den Heiligengeistplatz das Problem wohl nur von Standort zu Standort verlagern würden. Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) lässt daher nun ein Verbot für alle öffentlichen Plätze in Klagenfurt prüfen. Das würde das „Umziehen“ von Platz zu Platz wohl verhindern.

Wilfried Kammerer, Leiter des Ordnungsamts, gibt in einem Kurier-Bericht allerdings zu bedenken, dass man ein Verbot nur für konkrete Problembereiche verordnen könne, jedoch nicht für die ganze Stadt. Gegenüber der Kleinen Zeitung äußerte er sich, ein Alkoholverbot würde nur wenig helfen. Er sieht die Lösung im Umbau des Platzes und der damit einhergehenden Frequenzerhöhung. Das würde die dortigen Personen zum „Umziehen“ bewegen.

Die FPÖ zeigt sich zu dem Thema gesprächsbereit. Zusammen mit der SPÖ hätte man die Mehrheit im Gemeinderat. Eine Ausweitung der Verbotszone scheint also – zumindest auf politischer Grundlage – durchaus vorstellbar.

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