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Leute - Klagenfurt
© Foto Privat/Walluschnig

Bereits am 23. ist es soweit:

Klagenfurter Hütte wird geschlossen!

Klagenfurt – "Ich muss leider auf Anordnung des Alpenvereines die Klagenfurter Hütte mit 23. Oktober 2017 schließen," so Karl Walluschnig via Facebook. 5 Minuten Klagenfurt fragte nach, was los ist.

 2 Minuten Lesezeit (246 Wörter) | Änderung am 18.10.2017 - 17:28

„Es geht um die Bettwanzen, der Österreichische Alpenverein hat mir letzte Woche Donnerstag Bescheid gegeben, dass ich die Hütte schließen muss,“ so der beliebte Hüttenwirt, „das bedeutet, dass hunderte Menschen am Nationalfeiertag vor verschlossener Tür stehen.“ Dann findet nämlich auch die Veranstaltung „Fit mach mit“ statt. Dass er vorzeitig schließen muss, bedeutet einen finanziellen Verlust von 20.000 Euro insgesamt soll er über die Sommermonate auf Grund der Bettwanzen-Problematik über 70.000 Euro verloren haben. Die Versicherung zahlt dafür nicht. Am 29. Oktober 2017 wollte er noch gerne ein Fest zum Saisonabschluss feiern, alles war bereits geplant. Nun hat er nur mehr fünf Tage Zeit um auszuziehen. Was mit den Lebensmitteln geschieht? „Keine Ahnung, ich muss jetzt überlegen, was ich mit den ganzen eingelagerten Produkten machen soll“, zeigt sich Walluschnig enttäuscht. Die Hütte wird bis 12. November „eingehaust“ und beheizt. Damit soll das Wanzenproblem gelöst werden.

Großes Dankeschön

Für ihn bedeutet es aber nicht nur einen finanziellen sondern auch einen persönlichen Ruin. Ab 23. Oktober steht er nämlich „auf der Straße“.  Immerhin wohnt er privat in der Klagenfurter Hütte. „Mir tut das alles so leid, ich möchte mich auf diesem Weg bei meiner Lebensgefährtin Patricia Kakl, meinem Team und den Gästen von ganzen Herzen bedanken, dass ihr immer für mich da ward“, so Walluschnig. Immerhin, am 24. Oktober soll es ein Gespräch geben.

 

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