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Wirtschaft - Klagenfurt
Hintergrund
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Ralf Schumacher war mit an Bord

Klagenfurter EuropStar Aircraft vor Insolvenz?

Klagenfurt – Wie das führende österreichische Fachportal Austrian Aviation Net berichtet, soll der Klagenfurter Business-Jet-Dienstleister "Europ Star Aircraft GmbH" kurz vor der Insolvenz stehen. Auch ein Bericht des ORF spricht dafür. Dort wird Firmenchef Werner Welz zitiert.

So sollen seit mehreren Monaten Gehälter nicht ausbezahlt werden, Zwangsvollstreckungen im Sande verlaufen und der Geschäftsführer auf Tauchstation gegangen sein. Die AK Kärnten griff den Beschäftigten mit Rechtsschutzdeckung unter die Arme. Der ehemalige Formel-Eins-Rennfahrer Ralf Schumacher soll bis 19. Juli 2017 an „Europ Star“ beteiligt gewesen sein.

Konkursantrag gestellt

Laut „Austrian Aviation Net“ vorliegenden rechtskräftigen Titeln des Arbeits- und Sozialgerichts Klagenfurt versuchten die betroffenen Ex-Mitarbeiter ihre Lohnansprüche selbst über gerichtliche Zwangsvollstreckung einzutreiben. Dem von der Arbeiterkammer beauftragten Rechtsanwalt habe im Namen der Mitarbeiter einen Insolvenzantrag gegen Europ Star Aircraft GmbH gestellt. Über diesen Antrag soll am 25. Oktober 2017 am Landesgericht Klagenfurt verhandelt werden.

Laut ORF könnte der Geschäftsführer jedoch selbst aktiv werden: „Wir werden die nächste Woche entscheiden, ob wir selbst Insolvenz zu beantragen oder ob wir selbst Geld in die Hand nehmen und investieren.“ Gewartet wird auf Kundengelder.

Herausgabe der Maschine gerichtlich durchgesetzt?

Doch nicht nur Mitarbeiter müssen, laut dem Portal, mit einem Insolvenzantrag gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber vorgehen. Dem Bericht zufolge musste auch ein Leasingunternehmen vor Gericht ziehen, um die Herausgabe der „Dassault Falcon 2000EX“ durchsetzen zu können. Laut Zeugenberichten soll der Firmenchef die Rückgabe zuvor verweigert haben. Das Unternehmen hatte sogar einmal eine eigene Fluglinie und kümmerte sich um das Fluggeschäft von Jet-Besitzern.

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