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Leute - Villach
Die LEON-Sicherheitskräfte stehen bei jedem Wetter an der Brücke und passen auf, dass kein LKW die Brücke überquert. © 5min.at

Bei jedem Wetter:

Die Pförtner der Seebachbrücke

Seebachbrücke – Eine 24-Stunden Überwachung der verordneten Gewichtsbeschränkung durch private Sicherungsposten sorgt für Aufregung. LKWs werden von der Sicherheitsfirma Leon umgeleitet. Bei jedem Wetter stehen zwei Mitarbeiter an der Brücke. Heute begann die Schicht um 7 Uhr. 12 Stunden müssen die Posten stehen.

Eine Zuwiderhandlung gegen die LEON-Sicherheitskräfte werde als Widerstand gegen die Staatsgewalt gewertet. Ausnahmen gibt es für Linienbusse, diese müssen sich bis 18. November durch die enge Sperre quälen. „Busse müssen vor der Absperrung stehen bleiben und im Schritttempo durchfahren.“, berichtete vor einigen Tagen eine 5 Minuten Leserin. Damit es zu einer Verbesserung der Verkehrsführung südöstlich der Brücke komme, wurde der „Gemeindeweg“ seitens der Stadt Villach geöffnet.

Seit 7 Uhr im Dienst

Seit 7 Uhr stehen bereits zwei LEON-Sicherheitskräfte an der Brücke. Das ist bei dem herrschenden Regenwetter wahrscheinlich alles andere als gemütlich. Zwölf Stunden lang bewachen die Posten bei jedem Wetter die Brücke. Ein Unterstand für die Mitarbeiter würde bei diesem Wetter sicherlich für trockene Füße, und somit glücklichere Sicherheitskräfte sorgen. Noch einen Monat lang wird die Brücke jeden Tag und bei jedem Wetter bewacht.

Neubau früher geplant

Das rücksichtslose Verhalten von LKW-Lenkern mit Schwertransporten über 50 Tonnen, die sämtliche Hinweise und aufgebaute Barrieren missachtet hätten, führte zur notwendigen Sperre der Unterführung stadteinwärts. Diese bleibe auch bis auf Weiteres aufrecht. „Es ist vorgesehen, mit dem Neubau der Brücke im Frühjahr 2018 und damit bereits früher zu beginnen. Für die Umsetzung dieser Baumaßnahme wurde ein Bauablaufplan mit genau definierten Terminen und ÖBB-Gleissperren erarbeitet. Die Ausschreibung soll bis November 2017 erfolgen“, gab Köfer ebenfalls bekannt. In Bezug auf den Busverkehr wird derzeit gemeinsam mit der Stadt Villach und den Busunternehmen ein Umleitungskonzept erarbeitet sowie Ersatzhaltestellen eingerichtet.

Vorerst keine Einsturzgefahr

Sollten die Mitarbeiter einen LKW übersehen und dieser würde die Brücke befahren, müsste die Bahnstrecke unter der Brücke aufgrund der Einsturzgefahr sofort gesperrt werden. Kosten von mehreren Hunderttausenden Euros würden so für das Land entstehen. Solange die Beschränkungen jedoch eingehalten werden, besteht keine Gefahr.

 

Die Brücke - © 5min.at

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