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Sport - Villach
Sam Labrecque "High Five" mit Autogrammjäger © gleissfoto

VSV holt Verteidiger zurück

Labrecque is back!

Villach – Endlich ist es soweit! Sam Labrecque, Publikumsliebling der letzten Saison, ist zurück in Villach. Der VSV hätte den 25-jährigen Verteidiger aus Kanada gerne von Beginn dieser Saison an verpflichtet, Labrecque wollte aber sein Glück noch einmal in Nordamerika versuchen. Der VSV hat sich die Aktie Labrecque aber warmgehalten und den Kontakt zu dem Spieler, der einen guten Spielaufbau machen kann und extrem wertvoll im Powerplay ist, nie abgebrochen.

VSV hat Kontakt nie abreißen lassen

„Wir waren ständig in Kontakt und als es klar wurde, dass Sam doch gerne wieder für den VSV spielen würde, haben wir zugeschlagen. Man darf nicht vergessen, dass uns mit Thomas Winkler unser siebenter Verteidiger schon von Saisonbeginn für den Rest der Spielzeit ausgefallen ist, dass uns im Olympia Break, in dem die EBEL weiterspielt, ziemlich sicher Verlic und Stebih fehlen werden. Mit fünf Verteidigern wären wir mehr als dünn aufgestellt, nicht auszudenken, wenn sich noch einer verletzen würde oder krank wird. Labrecque gibt uns jede Menge Möglichkeiten im Kader und wird der Mannschaft sicher helfen“, erklärt Manager Stefan Widitsch die Hintergründe zum Transfer.

Labrecque selbst ist total happy: “Ich freue mich schon riesig auf Villach. Es hat mir hier extrem gut gefallen, die Stadt, die Fans, der Club sind super. Ich hoffe, dass jetzt alles schnell geht und ich bald spielen kann. Der VSV hat echt schon vorab alles perfekt organisiert, damit wir nicht viel Zeit verlieren.“

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Sam wird heute von Wichita in Kansas nach Montreal fliegen. Er wird zu Mittag Ortszeit dort ankommen und sich sofort um die Papierarbeit kümmern, dann seine Sachen packen und dem VSV das „Go!“ für die Flugbuchung geben. „Wir werden das alles last minute machen, um nicht zu viel Zeit zu verlieren. Sobald wir von Sam das OK bekommen, dass er alles was zu tun ist, erledigt hat, buchen wir den nächsten Flug hierher. Leider kann man nicht exakt abschätzen, wie lange die Behördenwege dauern, aber wir denken Sam könnte bis zum Wochenende hier sein“, skizziert Widitsch die nächsten Schritte.

„Gangschalten ist mir suspekt“

In der Zwischenzeit werden in Villach Auto, Wohnung und vor allem Equipment für den flinken Verteidiger, der in der abgelaufenen Saison 13 Tore und 13 Assists erzielen konnte (26 Punkte), vorbereitet. „Automatik wäre super, sonst brauche ich wieder Fahrstunden von Zeugwart Uwe, das Gangschalten ist mir sehr suspekt“, lacht Labrecque. Auf die Frage mit welcher Nummer er spielen wird, weil die 7 von Dave Shields besetzt ist, hat Sam ebenso eine schnelle Antwort parat wie er ansatzlos schießen kann: „77. Die 7 bringt Glück, dann bringt die doppelte 7 hoffentlich noch mehr.“

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