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Politik - Klagenfurt
Vor allem am Heiligengeistplatz kommt es immer wieder zu unschönen Szenen © KK

Scheinbar gibt es einen Rückzug:

War es das mit dem Alkoholverbot?

Klagenfurt – Die Diskussion rund um das Alkoholverbot kommt ins Stocken. Wie der Kurier berichtet, soll die SPÖ ihre Meinung geändert haben.

Innerhalb des Ringes gilt schon ein Alkoholverbot in Parks und im Umkreis von Kindergärten. Am Lendkanal montierte man vor wenigen Wochen die Bänke ab, da sich Anwohner von nächtlichen Alkoholgelagen gestört fühlten. Auch am Heiligengeistplatz soll es immer wieder zu unschönen Szenen kommen. Das brachte jetzt eine Bürgerinitiative auf den Plan, die ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum forderte. Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) unterstützte das Vorhaben.

Kehrtwende sorgt für Enttäuschung

Vor wenigen Tagen gab es mit ihr und wichtigen Partnern wie Polizei, Ordnungsamt und Suchtprävention ein Gespräch, um das Projekt umzusetzen. Wie der Kurier berichtet, sollen die Institutionen der Meinung gewesen sein, dass es nichts bringt, wenn das Trinken verboten wird. Das Problem würde sich auf andere Plätze verlagern. Die Klagenfurter Bürgermeisterin meinte im Kurier-Bericht weiter, die Polizei würde ihre Streifen verstärken – ein Alkoholverbot wäre nicht notwendig. Auch laut der Stadtpolizei sollen die Straftaten im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sein. Das glaubt die Interessensgemeinschaft nicht ganz und ist natürlich enttäuscht. Schützenhilfe gibt es seitens der FPÖ, die die IG nicht im Stich lassen möchte, so heißt es seitens der FPÖ: Tagtäglich sind hunderte Kinder und Jugendliche am Heiligengeistplatz unterwegs. Auch die Heiligengeistkirche ist dort ansässig und um die Ecke ein Kindergarten und eine Schule. „Die Bürgermeisterin macht es sich hier zu leicht“, so Wolfgang Germ. Wie es in der Causa „Alkoholverbot“ weiter gehen wird, bleibt also spannend – nur eines ist fix: Die Interessensgemeinschaft gibt nicht auf und die Freiheitlichen werden einen Antrag betreffend Alkoholverbot im nächsten Gemeinderat einbringen.

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