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Eisenbahnkreuzung

Fahrzeug kollidierte mit Autoreisezug

Pörtschach – Heute, Sonntag dem 29. Oktober gegen 4.15 Uhr, fuhr ein 46-jähriger Lokführer mit dem Autoreisezug auf der doppelgleisigen Südbahnstrecke von Villach kommend in Richtung Knittelfeld. Im Gemeindegebiet von Pörtschach, an der Eisenbahnkreuzung Leonstein, sah der Lokführer plötzlich zwei Scheinwerferlichter an der südlichen Seite der geschlossenen Eisenbahnkreuzung. Er leitete sofort eine Schnellbremsung ein.

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Kollision nicht verhinderbar

Trotz der sofort eingeleiteten Schnellbremsung konnte eine seitliche Kollision mit dem auf der südlichen Seite der Eisenbahnkreuzung stehenden Klein-LKW (Vermutlich Kasten- oder Lieferwagen, näheres nicht bekannt) verhindert werden. Die Fahrtgeschwindigkeit des Autoreisezugs betrug ca. 130 km/k und der Zug kam erst nach ca. 380 Meter zum Stillstand.

Der Lokführer setzte sofort einen Notruf ab und ging dann zur Eisenbahnkreuzung zurück, konnte jedoch das Fahrzeug nicht mehr antreffen. Der Lenker war mit dem Klein-LKW zwischenzeitlich geflüchtet. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief bis dato negativ.

Offensichtlich wurde der Klein-LKW-Lenker zwischen den geschlossenen Schrankenbäumen eingeschlossen. Dem Lenker ist es noch gelungen, sich parallel zu den südlichen Schrankenbäumen aufzustellen. Der Klein-LKW dürfte an der rechten Fahrzeugseite beschädigt sein. Die Schrankenanlage wurde durch den Vorfall nicht beschädigt. An der rechten Lockseite waren leichte Kratzspuren ersichtlich.

Die Südbahnstrecke war in der Zeit von 4.13 Uhr – 5.03 Uhr für den gesamten Zugsverkehr gesperrt.

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