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Tolle Aktion zum Gedenken an Verstorbene

Wer steckt hinter dem Lichtermeer?

Villach – Der Hans-Gasser-Platz wurde gestern zum Lichtermeer. Die Idee, auf diesem Wege den Verstorbenen zu gedenken, kam bei unserer Community sehr gut an. Wir haben uns mit den beiden Damen unterhalten, die hinter der Aktion stecken.

 2 Minuten Lesezeit (260 Wörter)

Wir haben in der Vergangenheit bereits ausführlich über das Thema berichtet. Neue Pflastersteine wurden am Hans-Gasser-Platz verlegt. Dabei handelte es sich um Grabsteine von Gräbern, die aufgelassen wurden – Inschriften sind zum Teil deutlich auf dem HGP erkennbar. Das nahmen gestern zwei Damen zum Anlass, diesen Verstorbenen zu gedenken.

Unsere Community ist sich einig: Eine tolle Idee

„Wir sind zwei Pflegeassistenten in einem Villacher Pflegezentrum. Es war ursprünglich als lustige Idee gedacht, da bei den Pflastersteinen politisch zuerst Empörung herrschte und es dann als ’normal‘ betrachtet wurde“, berichtet uns eine der beiden Beteiligten, die beide anonym bleiben wollen. „Ich hatte dann die Idee, zwischen Halloween und Allerheiligen an den betroffenen Steinen überall ein Kerzerl anzuzünden. Meine Kollegin war so begeistert von der Idee und gleich dabei! Ich bin selber sehr stolz auf mich.“

Große Anerkennung gab es auch von unserer Community. Diese ist sich einig: „Was für eine wunderschöne Idee! Bravo!“ und „sehr beeindruckend zu sehen, dass jemand auch an diese „Vergessenen“ denkt“ ist u.a. auf unserer Facbook-Seite zu lesen.

„Wir waren überglücklich“

Anerkennung gab es aber auch direkt vor Ort: „Während dem Kerzenanzünden kam sogar ein junger Mann auf mich zu und meinte, dass es eine sehr schöne Aktion von mir ist, ein anderer zeigte mir sogar einen ‚betroffenen‘ Pflasterstein. Meine Kollegin und ich waren danach sehr zufrieden und ich überglücklich, aus einem ‚Spaß‘ sowas Tiefgründig und Schönes gemacht zu haben.“

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