Zum Thema:

17.11.2017 - 10:491.810 Kilo gegen die Armut in Kärnten17.11.2017 - 07:35Freude über Einladung zum Zauchnerwirt14.11.2017 - 12:22Sieben Sozialprojekte genehmigt14.11.2017 - 09:18„Starker Start für kleine Helden“
Leute - Klagenfurt
v.li: Jakob Hraschan, Prim. Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Kaulfersch, Artiola, Rote Nasen Clowndoktorin, Dr. Bernd Mirtl © KABEG

Spendenaktion für Artiola:

„Ich will Ärztin werden“

Klagenfurt – 2010 erhielt die damals 13-jährige Artiola die Diagnose „Lymphatische Leukämie“. Heute studiert sie Medizin in Tirana. Um die inzwischen 20-Jährige bei ihrer Ausbildung zu unterstützen wurde ihr nun ein Scheck im Eltern-Kind-Zentrum (ELKI) am Klinikum Klagenfurt überreicht.

„Hallo, wie geht’s?“, begrüßt Artiola Prim. Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Kaulfersch, Vorstand der Kinder- und Jugendheilkunde, in perfektem Deutsch. „Ich lerne es seit einiger Zeit, weil ich unbedingt auch einmal in Österreich arbeiten will“, erzählt sie. In wenigen Wochen muss Artiola dazu eine Prüfung absolvieren.

Unterstützung für Artiolas Studium

Auch sie ist Teil ihres Studiums an der Universität in Tirana. „Das Studium kostet viel Geld. Uns ist es ein großes Anliegen, Artiola auf ihrem Weg zu unterstützen. Daher haben wir beschlossen einen Betrag von 5.000 Euro zu spenden“, erklären Dr. Bernd Mirtl, pensionierter Allgemeinmediziner und Mentor von Artiola, und Jakob Hraschan, Geschäftsführer der Firma Panaceo. So wurden über die letzten Monate hinweg zum Beispiel die Seminare, die Dr. Mirtl und seine Frau anbieten, dem guten Zweck gewidmet. „Unsere Firma ist Kooperationspartner von Dr. Mirtl. Als wir von der Aktion für Artiola gehört haben, waren wir sofort mit an Bord. Denn soziales Engagement liegt uns am Herzen“, so Hraschan.

„Ich will auch einmal kranken Menschen helfen“

Im ELKI fand nun die Spendenübergabe statt. „Vielen Dank, ich freue mich unglaublich“, sagt Artiola und ihre Augen strahlen. Die 20-Jährige wurde 2010 und 2011 an der Kinderonkologie behandelt. Damals unterstützte sie Unternehmer Robert Rogner, für den Artiolas Mutter arbeitete. „Die Erfahrungen hier in Klagenfurt haben mich in dem Wunsch bestärkt Ärztin zu werden. Ich will auch einmal kranken Menschen helfen, wie mir geholfen wurde“, sagt Artiola. „Vielleicht wird sie ja einmal Kinderärztin“, meint Prim. Kaulfersch. Um genauer herauszufinden, welche Fachrichtung für Artiola die richtige ist, will sie nächstes Jahr ihre Famulatur im Klinikum Klagenfurt absolvieren. „Das wäre mir eine Herzensangelegenheit“, verrät sie.

Sicher ist jedenfalls: Es wird bald wieder einen Besuch im ELKI von Artiola geben.

Kommentare laden

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen