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Leute - Villach & Klagenfurt
Sigrid Ortner und Gordon Kelz © KK

"Caffè sospeso"

Café der Nächstenliebe

Villach/Klagenfurt – Wer einen "Caffè sospeso" bestellt, bestellt eigentlich zwei Kaffee. Einen für sich und einen für eine bedürftige Person. Den "Caffè sospeso", also einen "aufgeschobenen" Kaffee, kann sich die bedürftige Person jederzeit abholen. Die Idee kommt aus Neapel. Gordon Kelz aus Landskron hat die Idee nach Villach und Klagenfurt gebracht.

 1 Minuten Lesezeit (178 Wörter)

Das Prinzip ist so simpel wie genial. Man bestellt einen „Caffè sospeso“, trinkt einen sofort und spendiert einer bedürftigen Person einen weiteren Kaffee. Dieser „aufgeschobene“ Kaffee wird vom Barista notiert und bei Bedarf ausgeschenkt. Natürlich kann man auch andere Getränke spendieren. Die über 100-jährige Tradition stammt aus Neapel und wird dort immer noch gelebt.

Die Aktion verbreitet sich weiter

Gordon Kelz brachte die Idee nach Villach und Klagenfurt. Mittlerweile kamen noch zwei weitere Standorte in Spittal und St. Veit hinzu – auch hier ist Kelz federführend. Die Idee kommt so gut an, dass der „Caffè sospeso“ auch für andere Bundesländer interessant wurde. So stand Kelz Sigrid Ortner aus Lienz mit Rat und Tat zur Seite. Ergebnis: In Lienz gibt es jetzt drei „Café mit Herz“. Vor kurzem besuchte Ortner den Landskroner Gordon Kelz in Klagenfurt, um von ihren Erfahrungen zu berichten.

In der Villacher Italienerstraße kann man bei der Gelateria Italiana by Luis ein Freigetränk spendieren, in Klagenfurt beteiligt sich das Arcobaleno in der Wiener Gasse an der Aktion.

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