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Politik - Villach & Klagenfurt
© Büro LR Darmann

Lidmansky- und Gerbergasse

Standort für 3D-Zebrastreifen steht fest!

Villach/Klagenfurt – Im Oktober berichteten wir darüber, dass es bald 3D-Zebrastreifen in Villach und Klagenfurt geben wird. Damals war das Vorhaben allerdings rechtlich noch nicht komplett geklärt, auch für endgültige Standpunkte der Schutzwege hatte man sich noch nicht entschieden. Bis jetzt.

Im Rahmen der von Verkehrssicherheitsreferent LR Gernot Darmann ins Leben gerufenen Initiative „Sicheres Kärnten“ und dem Pilotprojekt „3D-Zebrastreifen“ wurden heute, Mittwoch, weitere Details zum Ablauf bekanntgegeben. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, die Auswirkungen von dreidimensionalen Zebrastreifen auf die Verkehrssicherheit in Österreich zu untersuchen, so Darmann.

Lidmanskygasse und Gerbergasse

„Nachdem die bestehenden Zebrastreifen in Klagenfurt und Villach evaluiert wurden, haben die Experten des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) die 3D-Test-Zebrastreifen für dieses wissenschaftlich begleitete Forschungsprojekt fixiert. Es handelt sich dabei um die Standorte Bahnhofstraße/Lidmanskygasse in Klagenfurt und Gerbergasse in Villach“, erklärt der Verkehrssicherheitsreferent.

3D-Zebrastreifen noch im Dezember

Wie Darmann ausführt, werde das Kuratorium noch diese Woche die Vorerhebungen inklusive Frequenzmessungen an den Standorten abschließen. „Es ist geplant, noch im Dezember die 3D-Markierungen gemeinsam und unseren Partnerstädten Klagenfurt und Villach anzubringen. Wir werden die Ergebnisse dieses Forschungsprojektes dann allen Gemeinden und Städten in Österreich zur Verfügung stellen. Sollte sich herausstellen, dass dreidimensionale Zebrastreifen zu mehr Sicherheit für Fußgänger beitragen und die Unfallhäufigkeit reduzieren, werden wir weitere Schutzwege in Kärnten auf 3D umrüsten“, so der Landesrat.

1.200 verunglückte Fußgänge pro Jahr

Der Forschungsleiter des KFV, DI Klaus Robatsch, stellt fest: „In Österreich verunglücken pro Jahr rund 1.200 Fußgänger auf Schutzwegen. Dies zeigt, dass Fußgänger auch am Schutzweg gefährdet sind und noch besser geschützt werden müssen. Aus diesem Grund arbeiten wir intensiv daran, auf wissenschaftlicher Basis neue Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit auf Schutzwegen zu testen. Deshalb freut es uns, dass wir die Möglichkeit haben, gemeinsam mit dem Land Kärnten die Sinnhaftigkeit von 3D-Zebrastreifen zu überprüfen“, so Robatsch.

Vorgeschmack

Die isländische Stadt Isafjordur dürften nicht viele kennen. Dennoch hat es das kleine Städtchen mit gerade einmal 2.500 Einwohnern durch die 3D-Zebrastreifen zur Internetberühmtheit gebracht – und damit auch Kärnten ein Stück weit verändert.

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