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Mehr als Sportbekleidung und Magazine:

Sponsoring von Teams und Sportlern kann sich richtig auszahlen

Österreich – Sie wissen sicher, dass im Sponsoring von Sport viel Geld involviert ist. Je nach Sportart geht das schnell in die Milliarden.

Allerdings fängt das Sponsoring schon bei lokalen, kleineren Fußball-Klubs und Kindern an. Viele Sportvereine können in der Tat nur überleben, weil sie spendable Geldgeber haben. Sie kennen das Gefühl vielleicht noch selbst, wenn sie als Kind im Fußballverein neuen Trikots bekommen haben.

Allerdings sind auch Risiken mit Sponsoring verbunden. Vielleicht kaufen Fans von rivalisierenden Klubs Ihr Produkt nicht, eben weil Sie die Konkurrenz sponsern. Natürlich wollen Sie Werbung machen für Ihr Geschäft. Allerdings sollte das auf eine Weise passieren, dass Sie davon profitieren und keine Einbußen hinnehmen müssen. Das wäre in der Tat kontraproduktiv und nicht im Sinne des Erfinders.

Werfen Sie einen Blick auf die großen Fußball-Klubs, dann ist das Sponsoring oftmals mit einer Art Partnerschaft verbunden. Dabei geht es nicht mehr nur um das Logo auf dem Trikot. Ganze Stadien werden nach dem Partner benannt. Als Fußballfan sagen Ihnen natürlich die Allianz-Arena von Bayern München und der Signal Iduna Park von Borrussia Dortmund etwas. Das sind zwei prominente Beispiel aus der Bundesliga.

Der Versicherungsspezialist Allianz hat sich den Namen über 100 Millionen Euro kosten lassen. Der Vertrag läuft bis ins Jahr 2023 und der Name Allianz Arena wird auf jeden Fall bis 2031 so beibehalten. Die Firma ist natürlich sehr sichtbar, da in dem Stadion auch Länderspiele abgehalten werden. Wussten Sie übrigens, dass die Allianz Arena für verschiedene Spiele unterschiedlich eingefärbt wird? Sie ist rot, wenn Bayern München spielt, blau, wenn 18060 München der Gastgeber ist und weiß für neutrale Spiele. Dann könnte zum Beispiel die Nationalmannschaft auflaufen. Allein dieser Effekt hat für viele Schlagzeilen gesorgt und den Sponsor immer wieder in die Schlagzeilen gebracht.

Der Standort und die Kultur sind wichtig

Bei jedem Sponsoring spielt natürlich der Standort eine entscheidende Rolle und auch die jeweilige Kultur, die um den entsprechenden Sport aufgebaut wird. In England und auch Deutschland wurde bei den Fans der Fußball lange Zeit mit Bier in Verbindung gebracht. Deswegen war es nicht verwunderlich, dass große Brauereien als Sponsoren auftraten.

Doch die Zeiten haben sich geändert. Werfen wir zum Beispiel einen Blick auf die englische Premier League. Von den 20 Vereinen haben nun 9 einen Glücksspielanbieter als Sponsor und tragen deren Logo auf den Trikots. Das reflektiert den immer stärker wachsenden Markt für Sportwetten. Das Internet befeuert den Markt natürlich entsprechend. West Ham United war hier Vorreiter, indem der Verein einen Vertrag mit Betway eingegangen ist. Pro Jahr lässt sich die Firma das Sponsoring 10 Millionen Englische Pfund kosten. Das ist der größte Deal mit einem der Nicht-Top-Klubs in der besten Fußballliga Englands. Auch in der zweiten Bundesliga hat sich der Buchmacher Sichtbarkeit erkauft. Er ist mit Braunschweig, Dynamo Dresden, Karlsruher SC, Union Berlin und dem FC St. Pauli in Verbindung zu bringen. Beim Public Viewing haben zum Beispiel auch kleinere, lokal ansässige Firmen die Chance, viele Leute auf einen Schlag zu erreichen. Es muss ja nicht immer in Millionen gedacht werden.

Prominente Personen ebenfalls im Fokus

Besondere Lichtgestalten im Sport dürfen sich ebenfalls über satte Verträge von Sponsoren freuen. Einige der Verträge mit einzelnen Sportlern sind sogar wesentlich höher als die von ganzen Vereinen. Natürlich hilft es Sportlerinnen und Sportlern, wenn Sie eine Auszeichnung wie Sportlerin des Jahres gewinnen. Gerade Firmen von Sportbekleidung legen großen Wert darauf, dass die besten Sportler ihre Schuhe, T-Shirts, Baseball-Kappen und so weiter tragen. Sie erinnern sich sicherlich an Michael Air Jordan und Nike. Damals wurden sowohl Sportler als auch Firma fast in einem Atemzug genannt. Über einen ähnlichen Deal darf sich Brasiliens Superstar Neymar Jr freuen. Nicht nur weltweit lohnt sich der Deal, sondern besonders in seiner Heimat Südamerika.

In unserer heutigen Zeit geht es aber nicht mehr nur um Sportbekleidung und Hochglanzmagazine. Das WWW (World Wide Web) ist natürlich prädestiniert für Werbung und Sie erreichen viele Leute auf sehr einfache Art und Weise. Vor allen Dingen bei Produktneueinführungen kann Social Media Wunder wirken. Vielleicht wird ein neuer Schuh bei einem speziellen Wettbewerb eingeführt und die Werbetrommel läuft gleichzeitig via Twitter und Facebook. Denkbar ist auch, dass eine neue Fluglinie angemessen mit einem Sportereignis und den entsprechenden Superstars eingeführt wird. Auf diese Weise wird ein eigentlich langweiliges und dröges Ereignis plötzlich zum Spektakel.

Bei Rekordtransfers lassen sich die Sponsoren natürlich auch gerne ins Rampenlicht rücken. Für Sponsor Nike war es alles andere als ein Nachteil, als Neymar Jr für sagenhafte 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris St. Germain gewechselt ist. Tagelang waren alle möglichen Zeitungen und Internet-Portale mit Schlagzeilen gespickt, dass Neymar Jr mit dieser Rekordsumme der teuerste Spieler aller Zeiten ist. Seinen Hauptsponsor Nike dürfte das ziemlich gefreut haben.

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