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Politik - Villach
Kurz vor der Engstelle: Der erste Hinweis für die 2,2 Meter! Für Wohnmobile unter 3,5 Tonnen somit wahrlich knapp ... © KK

Seebachbrücken-Drama:

Verbotsschild nur 3 Meter vor Engstelle

Villach – Die Seebachbrücken-Diskussion nimmt kein Ende, denn jetzt regt ein Verbotsschild für 2,2 Meter breite Fahrzeuge auf. Das dafür notwendige Schild wurde satte 3 Meter vor der Engstelle angebracht. Erwin Baumann von den Villacher Freiheitlichen sieht darin „das blanke Versagen von Stadt und Land wieder bestätigt“.

„Das Versagen der Villacher und Kärntner Verkehrsreferenten bei der Seebachbrücke ist ein Trauerspiel für die Bevölkerung“, zieht Villachs FPÖ-Stadtrat Erwin Baumann Bilanz um ein Thema, wo sich ganz Villach ärgert. In einer Aussendung zeigt Baumann ein weiteres Problem auf: „Nach dem Abzug der sündhaft teuren Security, haben die Verantwortlichen mit einer weiteren Fahrbahnverengung für Fahrzeuge die breiter als 2,2 Meter sind die nächste Glanzleistung vollbracht. Das dafür notwendige Schild wurde 3 Meter vor der Engstelle angebracht“, so der Freiheitliche. „Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen Gesamtgewicht, die hingegen breiter als 2,2 Meter sind, wie zum Beispiel Wohnmobile stehen somit bei der Einfahrt vor einem Problem“, erklärt Baumann und sieht darin „den nächsten Fehler rund um eine korrekte Beschilderung, denn normalerweise hätte man dieses Verbotsschild wesentlich früher, bei einer der Umleitungen, gleichzeitig mit der 3,5 Tonnen Beschränkung anbringen sollen“.

ÖAMTC Verkehrsexperte klärt auf

Eine Problematik mit der Anbringung des Verbotsschildes für Fahrzeuge die leichter als 3,5 Tonnen, hingegen aber breiter als 2,2 Meter sind, sieht auch ÖAMTC Verkehrsexperte Steffan Kerbl. Auf Anfrage von 5 Minuten Villach erklärt er: „Wohnmobile sind auf unter 3,5 Tonnen heruntertypisiert und hier kann es wirklich eng werden. Hier sind wir teilweise bei 2,5 Metern. Laut STVO geht es aber auch bei Autos immer um die maximale Breite des Fahrzeuges. Gemessen wird hierbei von einem Spiegel zum anderen Spiegel. Dies betrifft also auch ein Fahrzeug wie einen SUV oder einen Pick Up“. Zum Schilderdebakel meint Kerbl: „Die korrekte Beschilderungsmöglichkeit wäre optimalerweise bei der letzten Gelegenheit platziert, wo man eine Alternativroute und Umleitung einschlagen kann. Dort sind alle relevanten Informationen wie Gewichts- und auch Breitenbeschränkungen anzubringen.“  Die von Baumann kritisierten 3 Meter Abstand des Verbotsschildes zur Engstelle, dürften also doch ein bisschen zu spät sein. „Wenn es schon an dem korrekten Aufstellen von Schildern scheitert, wird das Trauerspiel Seebachbrücke die Bevölkerung wohl noch länger die letzten Nerven rauben“, meint Baumann in seiner Aussendung …

Erwin Baumann: „Nach dem Abzug der sündhaft teuren Security, haben die Verantwortlichen bei der Beschilderung die nächste Glanzleistung vollbracht.“ - © FPÖ

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