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Wirtschaft - Klagenfurt
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Standortschließung

Strein schließt seine Pforten

Klagenfurt – Seit fast 100 Jahren gibt es das Familienunternehmen Strein in Kärnten bzw. Osttirol, mit seinem Stammhaus in Villach. Mit der Schließung der beiden Filialen (Lienz, Klagenfurt) endet somit eine Ära für die betroffenen Städte.

 2 Minuten Lesezeit (273 Wörter) | Änderung am 02.12.2017 - 16.26 Uhr

Bereits mit der Aufgabe des Büroversandhandels von Strein (wurde von PBS übernommen) war klar, dass sich beim Traditionsunternehmen etwas tut. Nun wurde, wie die WOCHE berichtet, bekannt, dass Strein seine Filialen in Klagenfurt und Lienz schließt.

Wirtschaftliche Gründe

Neben den Standortnachteilen in Klagenfurt, inklusive einer erfolglosen Suche nach passenden kleineren Geschäftslokalflächen, ist vor allem aber der Wandel im Buchgeschäft verantwortlich für die Schließung. Der benötigte Umsatz im klassischen Papier- und Buchgeschäft konnte nicht mehr erreicht werden, was nicht zuletzt natürlich mit Konkurrenz aus Web & Co zu tun hat bzw. auch dem Wandel im Leseverhalten der Menschen. Deswegen schließen sowohl die Filiale in Lienz als auch in Klagenfurt Ende diesen Jahres ihre Pforten.

Stammhaus Villach bleibt bestehen

Derzeit wird das Stammhaus von Strein, in der Villacher Italienerstraße, umgebaut und modernisiert. Die zusätzlich entstehenden Flächen sollen zu Wohnflächen gemacht werden, die entweder vermietet oder als Eigentumswohnungen verkauft werden sollen. Fertig werden soll das Umbauprojekt im kommenden Jahr.

#Update: “Rasches Handeln erforderlich!”

“Die Mitteilung der Schließung der Firma Papier Strein, eines langjährigen Traditionsunternehmens in der Bahnhofstraße ist ein weiterer schwerer Verlust für die Klagenfurter Innenstadt,” sagt heute Stadtparteiobmann Stadtrat Wolfgang Germ. „Wie lange werden die zuständigen Verantwortlichen diesem Aussterben der Klagenfurter Innenstadtbetriebe noch zusehen? Anscheinend hat die Rathauskoalition noch kein Rezept gefunden, dieser Lage Herr zu werden“, so Germ. „Wir Freiheitliche fordern umgehend ein Betriebsansiedelungskonzept mit einem professionellen Stadtmarketing speziell für die Innenstadt, denn da ist es bereits fünf nach zwölf!“, sagt Germ.

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