Zum Thema:

15.12.2017 - 17:46Wird es heuer weiße Weihnachten geben?15.12.2017 - 10:36So investiert Infineon in die Zukunft15.12.2017 - 10:00Neu: Kinderzug-Drive-In am Adventmarkt15.12.2017 - 08:56Insolvenzen in Villach – ein Überblick
Politik - Villach
Vizebürgermeisterin Dr.in Petra Oberrauner, Sieger des Energie- und Umweltpreis 2017 Alexander Elbe mit Tadeja Mischkulnig, Stadtrat Erwin Baumann. © Stadt Villach/Wernig

So kümmert sich Villach um die Umwelt

Der Villacher Energie- und Umweltpreis 2017 geht an…

Villach – „Unter dem Motto 'Ein Herz für Villach' wurde der Energie- und Umweltpreises der Stadt Villach vor zwei Jahren wiederaufgelegt. Die Idee dahinter: Der Öffentlichkeit zu zeigen, mit welchem Engagement und Innovationsgeist die Bürgerinnen und Bürger, Unternehmer und Vereine an einem lebenswerten, nachhaltigen Villach arbeiten. Wir holen innovative Projekte alle zwei Jahre vor den Vorhang und inspirieren damit vielleicht den einen oder anderen für eine eigene Idee“, sagt Bürgermeister Günther Albel.

Villachs Energiereferentin Vizebürgermeisterin Dr.in Petra Oberrauner gratulierte anlässlich der diesjährigen Preisverleihung allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern: „Ich bin stolz auf die innovativen Konzepte die in unserer Stadt entwickelt werden. Es gibt viele intelligente Menschen in Villach, zwölf davon haben ihre Projekte für den mit 4000 Euro dotierten Energie- und Umweltpreis 2017 eingereicht.“

Enorme Bandbreite

Die inhaltliche Bandbreite der Projekte war enorm, sie reicht von Bewusstseinsbildung über Mobilität bis hin zu effizienten erneuerbaren Energieträgern und dem Recycling von Möbeln. Eine Herausforderung für die siebenköpfige Jury, die sich die Entscheidung nicht leichtgemacht hat, wie auch Jurymitglied Umweltstadtrat Erwin Baumann bestätigt: „Der Vergleich der einzelnen Projekte ist sehr herausfordernd, weil es so viele unterschiedliche Kategorien gibt und jedes für sich großartig ist. In der gemeinsamen Jury-Diskussion wurden alle Projekte nach verschiedenen Kriterien wie beispielsweise die Größe des Beitrages zum Umweltschutz bewertet. Es war keine leichte Aufgabe.“

Die besten fünf Projekte des Energie- und Umweltpreises 2017

Social-Preview:
Zum Beitrag

8.000 beteiligen sich bei Online-Voting

Mittels Online-Voting konnten auch die Villacherinnen und Villacher mitstimmen und ihren Favoriten wählen. Über 8.000 Stimmen wurden abgegeben, vor zwei Jahren waren es 770. „Dies zeigt das große Interesse an nachhaltigen Projekten und neuen Konzepten die einen respektvollen Umgang mit unserer Umwelt forcieren“, freut sich Vizebürgermeisterin Dr.in Oberrauner über diesen Erfolg. „Denn der Energie- und Umweltpreis ist auch ein wichtiger Beitrag zur Bewusstseinsbildung. Das so viele Villacherinnen und Villacher mitgestimmt haben und sich mit den zwölf eingereichten Projekten auseinandergesetzt haben zeigt, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden.“

Vizebürgermeisterin Dr.in Petra Oberrauner und das Team des LKH Villach (Online-Voting-Sieger) Mag. Horst Freunschlag, Direktorin Mag. Karin Schülte, Johann Wascher mit Stadtrat Erwin Baumann. - © Stadt Villach/Wernig

Und gewonnen hat…

Die diesjährigen Preisträger des Energie- und Umweltpreises der Stadt Villach

  • Gesamtsieger 2017: Crank-e, Alexander Elbe
  • Online-Sieger: Speiseresteverwertung – LKH Villach
  • Weitere Finalisten:
    • Flower Power – bellaflora
    • Möbellager – ARGE Sozial
    • Klimaangepasste Photovoltaik – CTR Villach

Darum hat crank-e gewonnen

Die Jury hat sich mehrheitlich für das Projekt crank-e entschieden. Grundlage dieser Entscheidung war unter anderem der innovative Ansatz des Unternehmens und die Integration mehrerer Teilbereiche – Recycling, Mobilität, regionale Wertschöpfung, Luftreinhaltung – in einem Projekt. Zusätzlich wurde das Konzept eines E-Roller-Sharings positiv bewertet. Umweltstadtrat Erwin Baumann: „Ich bin als Umweltreferent sehr stolz, dass die Stadt Villach mit dieser Preisverleihung ein positives Zeichen setzt. Ich gratuliere den diesjährigen Preisträgern ganz herzlich.“

Mehr über crank-e

crank-e baut klassische Vespas und italienische Kleintransporter (Piaggio Ape50), in Zukunft auch Puch Maxi von schmutzigem 2-Takt-Benzinmotor in saubere, elektrische Klassiker um. Etwa 80% Energieersparnis werden durch den Umbau einer alten Vespa erzielt. Der Umbau wird von der Stadt Villach ebenso gefördert, wie die Anschaffung eines eMopeds.

Weitere Infos zu den Projekten findet ihr hier.

Kommentare laden