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(c) 2017 - Sport, Leichtathletik, Uebergabe von Krampussen. - Bild zeigt: Schueler und Schuelerinnen in der Sportparkhalle Klagenfurt. © LPD/Jannach

17.000 begeisterte Teilnehmende

Leichtathletik-Offensive in Kärntner Schulen

Kärnten – Es wird gesprintet, gesprungen und geworfen - die Augen der Schülerinnen und Schüler leuchten, wenn sie über den Hindernisparcours laufen oder einen der Mutsprünge von einem Kasten in die Sandgrube wagen.

Das beobachtete dieser Tage Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser beim Lokalaugenschein in der Klagenfurter Sportpark-Halle. „Es freut mich sehr, dass die Leichtathletik-Offensive in Kärntner Schulen, die wir gemeinsam mit dem Kärntner Leichtathletik Verband im April 2016 ins Leben gerufen haben, einen solchen Erfolg erzielt“, sagte er. Insgesamt haben bereits 17.000 begeisterte Kinder und Jugendliche daran teilgenommen. Beim Lokalaugenschein tummelten sich wieder 110 Schülerinnen und Schüler aus der Volksschule Velden und der NMS Klagenfurt-St. Peter in der Sportpark-Halle. Kaiser dankte allen, „die dazu beitragen, dass wir gemeinsam unsere Kinder bewegen“.

Einheiten finden großen Anklang

Was mit vier Einheiten pro Woche für 150 bis 180 Teilnehmende à 90 Minuten seinen Anfang gefunden hat, gipfelte bereits zu Beginn des Schuljahres 2017/18 bei 20 Einheiten pro Woche mit 500 Teilnehmenden aus 28 Schulklassen. Ideengeber und hauptverantwortlich für die Projektleitung ist KLC-Leichtathletik-Trainer Robert Kropiunik. Er führt die Leichtathletik-Offensive mit weiteren Übungsleitern und Trainern durch. Schulen – derzeit aus Klagenfurt und Umgebung sowie Velden – können sich bei Kropiunik (0664/154 1943) melden. Das Training wird im Rahmen des Schulsportunterrichtes durchgeführt und zielt auf eine allgemeine sportliche Grundausbildung ab. „Leichtathletik ist die Mutter aller Sportarten, hier erlernt man die Basics, die man in jeder Sportart braucht“, meint Kropiunik. Ziel ist es, die Leichtathletik-Offensive auf ganz Kärnten auszuweiten.

2.600 Schülerinnen und Schüler in 95 Hin- und Rückfahrten

Einen wesentlichen Anteil am Gelingen dieses Sportprojektes hat auch die Stadt Klagenfurt. Dank ihrer Unterstützung ist es gelungen, dass die Stadtwerkebusse bereits 2.600 Schülerinnen und Schüler in 95 Hin- und Rückfahrten transportiert haben. Die gute Infrastruktur in Klagenfurt mit der „Leopold Wagner Arena“ und der Sportpark-Halle macht es möglich, dass das Projekt über das ganze Schuljahr durchgeführt werden kann. Dem Leichtathletik Verband ist es ein Anliegen, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Grundausbildung zu unterstützen. Mit diesem Training können sie in weiterer Folge in jeder Sportart Fuß fassen. Erfreulich ist die Zusage von Land Kärnten, Stadt Klagenfurt und Stadtwerken, dieses Erfolgsprojekt auch in Zukunft unterstützen zu wollen.

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