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© KK

Tiere aus Stall gerettet

80 Mann bei Brand im Einsatz

Hermsberg – Heute, Sonntag den 10. Dezember, gegen 5.00 Uhr brach in einem Wirtschaftsgebäude in Hermsberg (Nötsch i.G.) ein verheerender Brand aus. Rund 80 Feuerwehrmänner waren im Einsatz. Der Nötscher Bürgermeister Alfred Altersberger rettete seine Tiere selbst.

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Heute in den frühen Morgenstunden brach ein Großbrand in einem Wirtschaftsgebäude in Hermsberg, Gemeinde Nötsch, aus. Gegen 5.00 Uhr brach das Feuer aus. Die Alarmierung der Feuerwehr passierte kurze Zeit danach, gegen 5.15 Uhr.

Abschnittsalarm

Durch die rasch erreichte Größe des Brands wurde Abschnittsalarm ausgelöst. So wurden die Feuerwehren Nötsch, Arnoldstein, Bleiberg, Kreuth, Feistritz Gail, Kerschdorf-Wertschach alarmiert.

Das Gebäude stand im Vollbrand. - © LESER

Bürgermeister rettet Tiere

Durch rasches Handeln, des vom Feuer betroffenen Nötscher Bürgermeister Altersberger, konnte die größte Katastrophe verhindert werde. Er rettete seine Tiere, Rinder, Pferd, Ziegen aus dem Wirtschaftsgebäude selbst. Durch dieses mutige und vor allem zügige Handeln wurde kein einziges Tier verletzt. „Binnen zehn Minuten waren die Einsatzkräfte vor Ort und haben unseren Hof geschützt. Dafür bedanke ich mich bei allen Einsatzkräften“, so Bürgermeister Altersberger.

Nebengebäude schützen

Die Einsatzkräfte hatten alle Hände voll zu tun um die Nebengebäude zu schützen. Das Wohnhaus der Familie und ein Gebäude in dem die Hackschnitzelanlage steht, befanden sich unmittelbar neben dem in Flammen stehenden Wirtschaftsgebäude.

Der riesige Brand wurde sogar von der Webcam am Dobratsch aufgezeichnet - © KK

Ein Feuerwehrkamerad der FF Nötsch berichtet: „Wir hatten zu wenig Löschwasser. Der vorhandene Teich war sehr schnell leergepumpt. Durch die sich im oberen Heustadl befindenden Heuballen war das Gebäude sehr schnell komplett durchgezündet. Wir konnten nur mehr die Nebengebäude schützen und das Wirtschaftsgebäude kontrolliert niederbrennen lassen.“

Große Schäden

Das Wirtschaftsgebäude war nicht mehr zu retten und musste unter der Aufsicht der Feuerwehren „kontrolliert niedergebrannt“ werden lassen. Beim Wohnhaus entstand Glasschaden. Sämtliche Scheiben auf der „Brandseite“ sind durch die enorme Wärmeentwicklung durch das Feuer gerissen. Die genaue Schadenshöhe kann noch nicht genannt werden. Die Summe wird 100.000 Euro mit Sicherheit überschreiten. Derzeit laufen die Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache. Das Gebäude wird noch abgetragen und der Brand wird noch vollständig gelöscht.

Sieben Feuerwehren im Einsatz

Die Feuerwehren FF Feuerwehr Nötsch, FF Arnoldstein, FF Feistritz Gail, FF Kreuth, FF St. Georgen, FF St. Stefan, FF Kerschdorf-Wertschach standen mit ca. 80 Mann im Einsatz und konnten das Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus und die sonstigen Nebengebäude der Familie verhindern.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist die Brandursache noch nicht bekannt.

FF Nötsch - © FF Nötsch

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