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In Klagenfurt löste sich ein Blech von einem Dach
In Klagenfurt löste sich ein Blech von einem Dach © Hauptwache Klagenfurt

Unwetter:

Föhnsturm hält Feuerwehr auf Trab

Kärnten – 142 km/h Windstärke gab es heute am Dobratsch. Zahlreiche Feuerwehren waren aufgrund von umgefallenen Bäumen, abgedeckte Dächern und gerissene Stromleitungen im Einsatz. Über 100 Einsätze sollen es für die Feuerwehren bereits sein.

 4 Minuten Lesezeit (591 Wörter) | Änderung am 12.12.2017 - 08:47

Loses Blech auf Dach, Bäume drohten umzustürzen

In den Abendstunden rückte die Hauptwache Klagenfurt sowie die Berufsfeuerwehr in die Innenstadt aus. Ein Blech löste sich von einem Dach. Per Kranwagen wurde die Situation entschärft. Am Petrusweg in Klagenfurt stürzte ein Baum um, in der Kohlagasse ein Bauzaun. Auch ein Baum am Neuen Platz drohte umzustürzen. Der morgige Betrieb am Weihnachtsmarkt ist davon nicht beeinträchtigt.

 

Stromausfall von Wellersdorf bis Köttmannsdorf

Auf der Landesstraße (L 99) – Abzweigung nach Oberneusaß – riss eine Stromleitung. Zwischen Wellersdorf bis Köttmannsdorf fiel der Strom aus. Die Freiwillige Feuerwehr Köttmannsdorf sicherte den Bereich ab. 1000 Haushalte waren bis in die Abendstunden ohne Strom. Weiters ist die Gemeindestraßen nach Wurdach (auch über Trabesing) durch Bäume verlegt. Die Feuerwehr rät die Bereiche zu meiden. Auch in Bad Bleiberg (Villach-Land) wurde ein Stromausfall gemeldet.

St. Jakob: Bäume entwurzelt

Um 16.00 Uhr wurden infolge starken Fönsturms im Bereich von Tallach und Rosenbach (St. Jakob im Rosental), mehrere Bäume entwurzelt, die in der Folge auf die Rosenbacher Landesstraße fielen. Da während der Aufräumarbeiten durch eingesetzte Kräfte der freiwilligen Feuerwehren weitere Bäume durch starke Windböen erfasst und umgerissen wurden, wurde die Rosenbacher Landesstraße für den gesamten Verkehr gesperrt. Personen kamen nicht zu Schaden.

Grafenstein: Straßen blockiert

Zwischen 18.00 Und 20.00 Uhr wurden infolge starker Sturmböen im Gemeindegebiet von Grafenstein zahlreiche Bäume entwurzelt, die über die Fahrbahnen von Gemeindestraßen fielen. Im Räumeinsatz standen und steht die FF Grafenstein, die auf Grund des anhaltenden Sturmes und immer wieder umfallender Bäume ihre Arbeiten zeitweise einstellen musste. Personen wurden keine verletzt.

Schäden in Ferlach – Häuser bitte nicht verlassen

In Ferlach wurde ein Krisenstab mit Vertretern der Einsatzorganisationen, Bezirksfeuerwehrkommandant Gerfried Bürger und Einsatzleiter Abschnittsfeuerwehrkommandant Karl Mikl sowie dem Bürgermeister gebildet. Auf Grund der heftigen Sturmböen kam es zu zahlreichen Dachabdeckungen, Baumentwurzelungen und Stromleitungsschäden. Zahlreiche Ortsteile sind derzeit nicht erreichbar. An den Schäden wird aktuell gearbeitet. Feuerwehren, KELAG-Bautrupps und die Straßenmeisterei Rosental sowie der Bauhof sind im Einsatz. Da der Sturm anhält, können einige Abschnitte wegen der aktuell herrschenden Lebensgefahr nicht betreten werden. Sobald sich die Lage entschärft werden dort die Aufräumungsarbeiten aufgenommen. So mussten die Rosental Landesstraße (B 85), Waidischer Landesstraße (L103), mehrfach und zu verschiedenen Zeiten für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Ebenso kam es abwechseln auf fast allen Gemeindestraßen zu Straßensperren. Die Feuerwehren der angeführten Gemeindegebiete waren und sind pausenlos im Einsatz, um die Verkehrswege frei zu machen und sonstige Gefahrenquellen abzusichern. 35 Einsätze hatte allein die FF Ferlach heute und steht mit zehn Fahrzeugen im Einsatz.

Teile der Wasserversorgung der Stadtgemeinde Ferlach sind ebenfalls ausgefallen, auf Grund der Gefahr im Wald besteht derzeit keine Möglichkeit diese zu erreichen. In Ferlach entfällt der morgige Schulunterricht. Die Stadtgemeinde ist über Zufahrtsstraßen derzeit nicht erreichbar. Die Bevölkerung wird aufgerufen, zu Hause zu bleiben!

Polizist verletzt – Autos von Bäumen getroffen

Derzeit sind viele Hautpverkehrsverbindungen wie beispielsweise die B91 Loiblpass Bundesstraße zwischen Maria Rain und Ferlach gesperrt. Zum Artikel.

Regen erwartet

Bis Dienstagnachmittag könnten in Summe 60 bis 80 Liter pro Quadratmeter zusammen kommen. Möglich sind auch Mengen von bis zu 150 Liter pro Quadratmeter. Überschwemmungen sind aufgrund des teilweise noch gefrorenen Bodens nicht auszuschließen.

 

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