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Wirtschaft - Villach & Klagenfurt
Preisträger Bright Red Systems GmbH © fritzpress

Wettbewerbssieger

Hier entsteht Innovation

Klagenfurt/St. Egyden – Die Sieger des Wettbewerbs "TD|IKT Technologische Dienstleistungen, Informations- und Kommunikationstechnologien Kärnten 2017" wurden gestern im Zuge einer Pressekonferenz ausgezeichnet.

 3 Minuten Lesezeit (433 Wörter) | Änderung am 13.12.2017 - 18:28

Investitionen zeigen Erfolge

„Die heutige Preisverleihung beweist wieder einmal, wieviel Innovationskraft in den heimischen Unternehmen steckt“, zeigte sich KWF-Aufsichtskommissärin Schaunig beeindruckt. Kärnten investiere bewusst in Forschung, Entwicklung und Innovation, was sich nun auch in besonders guten Wirtschaftsdaten niederschlage. „Das Jahr 2017 ist ein sehr erfreuliches für Kärnten. Mit einem Wirtschaftswachstum von 4,7 Prozent im ersten Halbjahr 2017 konnte sich Kärnten sogar an die Spitze aller Bundesländer setzen, die Investitionstätigkeit der Unternehmen nimmt zu“, so Schaunig.

Die Infrastrukturinvestitionen der letzten Jahre wie zum Beispiel der Lakeside Park Klagenfurt und der Technologiepark Villach würden ebenso Früchte tragen wie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen (CTR, W3C etc.), neue Bildungsinitiativen (Educational Labs) und Forschungskooperationen wie der Silicon Alps Cluster und die Silicon Austria Labs.

Die Sieger

  • Kategorie „Smarte Produktion“: Bright Red Systems GmbH aus St. Egyden, Projekt „Embedded Inline Wafer Edge Inspection“
  • Kategorie „Technologie- und Wissenstransfer“: HEX GmbH aus Klagenfurt, Projekt „Innovative Optimierungsalgorithmen im Transportlogistikbereich“
  • Kategorie „IKT|Software“: Jack Filter Lufttechnik GmbH aus Steindorf am Ossiacher See, Projekt „Smartes Filtermanagement“
  • Kategorie „Technologische Dienstleistungen“: RSE Informationstechnologie GmbH aus Wolfsberg, Projekt „Niedrigstenergie-Fernwirksystem für energieautarken Dauerbetrieb“

Mehr Informationen

Bright Red Systems GmbH aus St. Egyden

Die Bright Red Systems GmbH hilft der Elektronikindustrie dabei, die Qualität von Produkten bereits während der Herstellung zu sichern, Fertigungszeiten zu verkürzen sowie wertvolle Ressourcen und Geld einzusparen. Dazu werden optische sowie elektro-mechanische Inline-Prüfsysteme entwickelt und direkt in die Produktion integriert. Gegründet zur Entwicklung des nunmehr patentierten »Wafer Edge Screeners« für die Qualitätssicherung in der Halbleiterindustrie, erweitert die individuelle Prüfsystementwicklung das Kerngeschäft des Unternehmens.

Hex GmbH aus Klagenfurt

Die Hex GmbH ist ein im Jahr 2017 gegründetes Start-up-Unternehmen. Die Kernkompetenz liegt in der Entwicklung und softwaretechnischen Realisierung von innovativen Optimierungsalgorithmen zur Effizienzsteigerung von Prozessen in den Bereichen Transport- und Produktionslogistik. Das Ziel des Unternehmens ist es, gemeinsam mit seinen Kunden Optimierungspotenziale zu identifizieren und durch individuelle, maßgeschneiderte Lösungen maximal auszuschöpfen.

FH erhält Stiftungsprofessur

Die FH Kärnten erhält in Kooperation mit dem Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) am Campus Villach die erste geförderte Stiftungsprofessur. Sie ist eine Maßnahme der europäischen Strategie zur innovativen Regionalentwicklung und steht im Themenkreis von vernetzter Sensorik im Bereich Maschinenbau und Materialwissenschaften.

Die Stiftungsprofessur richtet sich an regionale Wirtschaftsbetriebe und bietet niederschwelligen Zugang zu Weiterbildungsangeboten von Mitarbeitern, Einbringung von Know-how in Unternehmen und Behandlung relevanter Forschungsfragen. Die Position der/des StiftungsprofessorIn wird mit 1.1.2018 für eine Förderperiode von fünf Jahren besetzt. Das Ausschreibungsverfahren ist derzeit im Laufen.

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