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Leute - Klagenfurt
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Rotes Kreuz:

Friedenslicht-Aktion 2017

Klagenfurt – Am 22. Dezember um 10.30 Uhr wird das Friedenslicht aus Bethlehem im Roten Kreuz in der Grete-Bittner-Straße 9 feierlich an die Bezirksstellen übergeben.

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Im Dezember wird das Friedenslicht per Zug nach Kärnten gebracht. Hier übernimmt das Rote Kreuz Kärnten die Aufgabe, das Licht in alle Bezirke zu verteilen. „Ich freue mich, dass die Übergabe des Friedenslichtes an die Bevölkerung durch das Rote Kreuz auch in Kärnten bereits zur Tradition geworden ist.“ sagt Rot Kreuz Präsident Peter Amrozy freudig. Auch heuer wird die Überbringung des Friedenslichtes an die Bezirksstellen im Roten Kreuz in Klagenfurt gefeiert. Ab dem 24. Dezember 2017 kann das Friedenslicht dann in jeder Rot-Kreuz-Bezirksstelle und auch bei zahlreichen Feuerwehrstationen abgeholt werden.

Symbol für den Weihnachtsfrieden

In der Stadt Bethlehem, die für Juden, Muslime und Christen eine besondere Bedeutung hat, haben nach christlicher Überlieferung Engel bei der Geburt Jesu verkündet: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen seiner Gnade“. Daran erinnert das Friedenslicht aus Bethlehem, das für uns das Symbol des Weihnachtsfriedens ist.

Musikalische Untermalung durch die Friedensschule

Traditionell umrahmt wird die Friedenslichtfeier durch Kinder aus der Friedensschule, der Volksschule 11 in Klagenfurt. Direktorin Ilse Fina: „Kinder aus zehn Nationen sind bei uns immer vertreten, mehrere Religionen sowieso.“ Dieser multikulturelle und multireligiöse Ansatz ist auch für das Rote Kreuz, das ja weltweit agiert – unter anderem in muslimischen Ländern als Roter Halbmond – wichtig und soll auch als weiteres Symbol für den Weihnachtsfrieden gelten.

Jeder einzelne ist gefordert

Das Friedenslicht soll uns daran erinnern, dass in rund der Hälfte der Staaten auf der ganzen Welt bewaffnete Auseinandersetzungen auf der Tagesordnung stehen. Es soll uns deutlich machen, wie glücklich wir sind, in einem sicheren Land zu leben und uns die damit zusammenhängende Verantwortung verdeutlichen. Jeder einzelne ist gefordert, sich für Frieden und Menschlichkeit in seinem eigenen Umfeld einzusetzen.

Rotkreuz-Hilfe als „Licht in der Dunkelheit“

Die unermüdlichen Rotkreuz-Mitarbeiter sind Tag für Tag und Nacht für Nacht, an den Feiertagen, zu Weihnachten und zum Jahreswechsel im Einsatz. Die vielen Mitarbeiter sehen diese Hilfe als ihren Beitrag dazu, um ein wenig Licht in die Dunkelheit zu bringen. Auch am Heiligen Abend sind die Rot-Kreuz-Zentralen besetzt und die Mitarbeiter freuen sich auf alle, die sich das Friedenslicht abholen kommen.

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