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© Hauptwache Villach

Tödlicher Unfall:

Schwerer Verkehrsunfall auf der A11

Rosegg – Am 29. Dezember 2017 gegen 16.00 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der A11 Höhe der Raststation Karawankenrast. Beteiligt waren zwei PKW und ein LKW. Die Fahrzeuge wurden schwer beschädigt. Die Einsatzkräfte waren vor Ort und versorgten die Patienten. Im Einsatz standen zwei Rettungshubschrauber. Eine Person verstarb bei dem Unfall, mehrere wurden teils schwer verletzt.

 4 Minuten Lesezeit (512 Wörter) | Änderung am 30.12.2017 - 10:38

Ein 34-jähriger bosnischer Staatangehöriger lenkte seinen LKW-Zug (slowenische Zulassung) auf der Karawankenautobahn (A 11) von Villach kommend in Richtung Slowenien. Zur gleichen Zeit befand sich auf Höhe der Raststation Karawankenrast ein PKW, gelenkt von einem 53-jährigen Mann mit serbischer Staatsangehörigkeit, aus bislang ungeklärter Ursache im Bankett. Ein vorbeikommender Lenker eines Kleintransporters, ein 53-jähriger bosnischer Staatsbürger, mit Wohnsitz in der Stadt Salzburg, hielt am ersten Fahrstreifen vor dem PKW an, um diesen aus dem schneebedeckten Bankett zu ziehen. Dies übersah der herannahende Lenker des LKW-Zugs und prallte mit voller Wucht gegen das Heck des Kleintransporters, wodurch dieser gegen den PKW geschleudert wurde. Der 53-jährige bosnische Staatsbürger verstarb noch an der Unfallstelle. Der 53-jährige Serbe wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Aufgrund Verletzungen keine Befragung möglich

Zwei weitere Männer, ein 21 und ein 23-Jähriger, beide bosnische Staatsbürger, wurden ebenfalls schwer verletzt. Zum jetzigen Zeitpunkt steht nicht fest in welchem Fahrzeug diese mitgefahren waren. Aufgrund der schweren Verletzungen der Beteiligten, konnten noch keine Befragungen durchgeführt werden. Die Verletzten wurden nach Erstversorgungen mit den RH RK 1 und C11, sowie einem RTW in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert. Weitere Ermittlungen zur Unfallursache werden fortgeführt.

Einsatz für die Villacher Feuerwehren

Die Hauptfeuerwache Villach wurde gemeinsam mit der FF-Drobollach auf die A11 Karwankenautobahn in Fahrtrichtung Slowenien alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde festgestellt, dass keine Personen mehr in den stark beschädigten Fahrzeugen eingeklemmt waren. Ein beteiligter LKW stand auf der Überholspur. „Am Straßenbankett versorgte das Rote Kreuz gemeinsam mit den Teams zweier Notarzthubschrauber die zum Teil schwer verletzten Personen“, so Einsatzleiter Brandmeister Scharf Alexander, Zugskommandant der Hauptfeuerwache Villach.

Kurz nach 16 Uhr wurde die Hauptfeuerwache Villach gemeinsam mit der FF Drobollach zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen auf die A11 Karwankenautobahn in Fahrtrichtung Slowenien alarmiert.

Kurz nach 16 Uhr wurde die Hauptfeuerwache Villach gemeinsam mit der FF Drobollach zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen auf die A11 Karwankenautobahn in Fahrtrichtung Slowenien alarmiert. - © Hauptwache Villach

Durch die Feuerwehr wurde die Rettung bei der Versorgung und beim Transport der Verletzten zu den Hubschraubern unterstützt, sowie ein Brandschutz und eine Absicherung aufgebaut. Da bei diesem schweren Unfall leider ein Todesopfer zu beklagen war, musste die Unfallstelle erst durch den Staatsanwalt freigegeben werden, um die Bergung der verunfallten Fahrzeuge durchführen zu können. Richtung Slowenien war die Einhausung St. Niklas zwischen St. Niklas-Faakersee und St. Jakob im Rosental war aufgrund des Unfalls gesperrt. Alle Fahrzeuge wurden bei St. Niklas-Faakersee abgeleitet. Bei den Arbeiten der Polizei wurde die Unfallstelle durch die Hauptfeuerwache Villach großräumig ausgeleuchtet und abgesichert.

Zwei Rettungshubschrauber im Einsatz

Nach rund drei Stunden wurden die verunfallten Fahrzeuge im Auftrag der Autobahnpolizei mittels schwerem Kranfahrzeug der Feuerwehr geborgen und einem privaten Abschleppdienst übergeben. Im Einsatz stand dort die Hauptfeuerwache Villach mit sechs Fahrzeugen und 30 Mann gemeinsam mit der FF-Drobollach und mehreren Kräften des Roten Kreuzes sowie der Autobahnpolizei und zwei Notarzthubschraubern.

Weiterer Unfall bei Autobahnknoten

Noch während der Bergarbeiten wurden weitere Kräfte der Hauptfeuerwache sowie der FF-Zauchen zu einem weiteren Verkehrsunfall im Bereich des Autobahnknotens Villach alarmiert. Dort mussten ebenfalls Aufräum- sowie Ölbindearbeiten durchgeführt werden.

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