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Politik - Klagenfurt
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Bis voraussichtlich 1. März

Ärztemangel: Psychiatrie-Station am Klinikum geschlossen

Klagenfurt – Die Station 07 für psychiatrische Rehabilitation der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Klagenfurt wird bis voraussichtlich 1. März geschlossen bleiben. Grund sei nach ORF-Informationen Ärztemangel.

Landesrat Gerhard Köfer kritisierte die Schließung in einer Aussendung. Er habe die zuständige Gesundheitsreferentin Beate Prettner schon im Dezember mit der Frage konfrontiert, warum diese Station für psychiatrische Rehabilitation am Klinikum Klagenfurt geschlossen wird, darauf jedoch keine Antwort bekommen. Köfer fordere jetzt „öffentliche Aufklärung.“

Kritik auch von FPÖ

Scharfe Kritik an Kärntens Gesundheitsreferentin LHStv. Beate Prettner sowie dem KABEG-Management äußert heute auch FPÖ-Gesundheitssprecher Klubobmann Christian Leyroutz: „Dass man zur Aufrechterhaltung dieser Station offensichtlich nicht einmal mehr Fachärzte findet, zeigt, dass Prettner in höchstem Maße als Gesundheitsreferentin überfordert ist. (…) Besonders dreist sei es, dass Prettner in der letzten Regierungssitzung eine Schließung in Abrede gestellt habe“, zeigt sich Leyroutz empört.

„Prettner und das Kabeg-Management sind aufgefordert die Öffentlichkeit aufzuklären und für die Aufrechterhaltung der Station für Rehabilitation zu sorgen“, schließt Leyroutz.

Absagen führen zu Engpass

Nach ORF-Informationen erklärte Gesundheitsreferentin Beate Prettner, die offenen Posten wären ausgeschrieben gewesen und Mediziner hätten sich darauf beworben. Allerdings sagten diese dann ab. Allgemein sei es schwer „Bewerber zu finden“. 18 Betten stehen in der betroffenen Abteilung bereit. Laut eines Berichts der Kleinen Zeitung werde aber laut Prettner niemand abgewiesen. Die Versorgung sei gewährleistet, andere Abteilungen würden den Ausfall kompensieren.

Ende des Jahres soll der Spatenstich für die neue Psychiatrie am Klinikum Klagenfurt erfolgen.

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