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Politik - Villach & Klagenfurt
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Ende des Pflege-Eigenregresses

Werden die Plätze in Pflegeheimen bald knapp?

Kärnten – Das Ende des Pflege-Eigenregresses zum 1. Januar sorgt möglicherweise bald für Engpässe in Pflegeheimen. Die Nachfrage steigt laut eines ORF-Berichts schon an.

 1 Minuten Lesezeit (184 Wörter)

Das Ende des Pflege-Eigenregresses bedeutet, dass das Land Kärnten nicht mehr auf Wohnung, Sparbuch oder Lebensversicherung der Heimbewohner zugreifen darf. Zuvor war das möglich. Der ORF startete eine Rundfrage bei den Pflegeheimbetreibern und fand heraus, dass die Nachfrage nach freien Betten schon deutlich gestiegen ist.

Warteliste von bis zu 50 Personen

So wäre in den acht Heimen der Diakonie de La Tour mit immerhin 600 Betten nur noch ein einziges frei. Die SeneCura-Gruppe mit zwölf Häusern habe noch vereinzelt Plätze zu vergeben. Ähnlich sei es auch bei der AHA-Gruppe, die insgesamt zwölf Heime betreibt. Gegenüber dem ORF äußerte sich Christian Polessnig aus der Geschäftsführung der AHA-Gruppe wie folgt: „Wir spüren das und haben das schon im Vorjahr bei den Anfragen der Angehörigen gesehen. Wir gehen davon aus, dass wir im Jahr 2018 steigende Nachfrage haben. Besonders merken wir es im Haus Draupark [in Villach, Anm.], wo wir bereits eine Warteliste von 50 Personen haben, die ständig wächst.“

Sozialreferentin Beate Prettner (SPÖ) kündigte laut ORF 100 zusätzliche Betten für die Region an.

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