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Sport - Klagenfurt
Der EC-KAC musste in Wien die vierte Niederlage im Verlauf der letzten fünf Runden hinnehmen.
Der EC-KAC musste in Wien die vierte Niederlage im Verlauf der letzten fünf Runden hinnehmen. © KK

EC-KAC gegen Vienna Capitals:

KAC verliert nach hartem Kampf

Wien – Die Rotjacken waren im EBEL-Schlager der Runde in Wien bis in die 59. Minute hinein im Spiel, mussten sich letztlich aber knapp mit 1:3 geschlagen geben.

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Die Rotjacken mussten sich in drei der letzten vier Partien geschlagen geben und verloren damit ihren zweiten Tabellenplatz wieder an den punktegleichen EHC Linz. Dennoch fehlten den Klagenfurtern vor dem Auswärtsspiel in Wien nur noch (maximal) zwei Erfolge nach 60 Minuten, um sich vorzeitig für die Play-Offs 2018 zu qualifizieren. In der Fremde präsentierte sich der EC-KAC in der bisherigen Saison recht erfolgreich: Mit 28 außerhalb von Klagenfurt geholten Punkten lag man vor dem EBEL-Gipfel in der Auswärtstabelle auf Rang zwei hinter den Capitals. In Wien unterlag Rot-Weiß zuletzt allerdings (saisonübergreifend) drei Mal in Serie, der letzte Erfolg in der Bundeshauptstadt datiert vom 20. Januar 2017, als der Rekordmeister die Platzierungsrunde der vergangenen Spielzeit mit einem 5:0-Kantersieg in Kagran eröffnete.

Die Vienna Capitals lagen im Verlauf der bisherigen Spielzeit durchgehend an der Tabellenspitze der Erste Bank Eishockey Liga, sie konnten (bei einem Spiel weniger) gleich 13 Punkte mehr sammeln als die ersten Verfolger aus Linz und Klagenfurt. Jedoch musste sich die Truppe von Serge Aubin und Craig Streu den Rotjacken im letzten Aufeinandertreffen geschlagen geben.

Die Personalien:

Der EC-KAC musste auch in Wien auf Kevin Kapstad, Thomas Hundertpfund und Matthew Neal (alle verletzt) verzichten. Zudem fiel kurzfristig auch Torhüter Tomáš Duba aufgrund einer Erkrankung aus. Hinter Starter David Madlener nahm daher Florian Vorauer die Position als Backup ein, der 18-Jährige stand zum ersten Mal in seiner Karriere in einer EBEL-Partie am Spielbericht. Gegenüber dem Freitagsspiel gegen Graz rückte an Stelle von Stürmer Daniel Obersteiner zudem Verteidiger Michael Kernberger ins Lineup.

„Der Spirit hat gepasst…“

Steve Walker, Head Coach des EC-KAC meint zum vergangenen Spiel: „Die Capitals starteten stark in die Partie und diktierten zunächst das Spielgeschehen, ab ungefähr der fünften Minute im zweiten Abschnitt kamen wir aber immer besser in die Gänge. Wir erarbeiteten uns eine Reihe guter Möglichkeiten und kamen im Powerplay auch zum Ausgleich. Der Spirit hat im dritten Drittel gut gepasst, aber Wien konnte in Überzahl erneut in Führung gehen. Die Chancen auf den Ausgleich, insbesondere das „Fünf-gegen-Drei“-Powerplay, waren fast bis zum Ende gegeben, wir vermochten es aber nicht, das 2:2 zu erzwingen, sodass die Capitals mit einem Empty Net-Treffer alles klarmachten.“

Die Fakten:

Erste Bank Eishockey Liga, 38. Spieltag
Vienna Capitals – EC-KAC 3:1 (1:0,0:1,2:0)
Albert Schultz-Eishalle, 7.022 Zuschauer (ausv.), Schiedsrichter Piragić (CRO), Zrnić (SLO)

Tore Vienna Capitals:
Riley Holzapfel (02:25/Jerry Pollastrone, Kelsey Tessier)
MacGregor Sharp (49:26/Aaron Brocklehurst, Kelsey Tessier/PP1)
Taylor Vause (58:40/Mario Fischer, Rafael Rotter/EN)

Tor EC-KAC:
David Fischer (32:47/Stefan Espeland, Thomas Koch/PP1)

Der Ausblick:

Der EC-KAC musste in Wien die vierte Niederlage im Verlauf der letzten fünf Runden hinnehmen, behielt jedoch seinen dritten Tabellenplatz. Aus den verbleibenden sechs Runden in der ersten Grunddurchgangsphase benötigen die Rotjacken noch drei Punkte, um ihr Ticket für die Platzierungsrunde zu lösen und sich vorzeitig für die Play-Offs 2018 zu qualifizieren. Die erste Möglichkeit dazu bietet sich den Klagenfurtern wieder vor eigenem Publikum, am kommenden Samstag (Spielbeginn: 15.00 Uhr) empfangen sie den HC Innsbruck in der Stadthalle.

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