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Politik - Villach & Klagenfurt
Mit 1. September 2018 startet die erste Etappe eines "Kinderstipendiums". © Pixabay

Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) kündigt an:

Kleinkinder sollen gratis betreut werden

Kärnten – Landeshauptmann Peter Kaiser kündigte kürzlich beim Neujahrsempfang des Renner Instituts im Lakeside Science & Technology Park in Klagenfurt an: "Wir wollen Kärnten zur kinderfreundlichsten Region Europas machen." Konkret sollen zuerst 1- bis 6-jährige kostenlos in Kindergärten oder Tagesstätten betreut werden.

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Der Hintergrund: „ Aufwachsen in Kärnten, Großwerden in Kärnten lautet die Prämisse. Alle sollen die gleiche Chance bekommen“, so Kaiser, der eine beitragsfeie Kinderbetreuung ankündigt. „Ich arbeite daran, dass die Kinderbetreuung in Kärnten für Eltern beitragsfrei wird.“ Erste Berechnungen würden so einen finanziellen Mehrbedarf für das Land in Höhe von 14 Millionen Euro ergeben – für private und öffentliche Anbieter. Damit sollen die Kinder vor allem Chancengleichheit erfahren, lediglich der Betrag für Essen soll bezahlt werden.

20.000 Kinder würden profitieren

Wie der ORF berichtet, würden 20.000 Kinder von dieser Gratis-Betreuung profitieren und die Umsetzung könne laut der SPÖ schon bis 2023 erfolgen. Die Förderung für die Eltern würde in etwa die Höhe eines durchschnittlichen Betreuungsplatzes in Kärnten betragen. Zudem steuere man damit einem zweiten Trend entgegen – der demographischen Entwicklung mit Abwanderung. Betriebsansiedelungen und Betriebserweiterungen soll dadurch ebenfalls attraktiviert werden. Durch Investitionen aus dem Schulbaufonds will man garantieren, dass jede Gemeinde ein Bildungszentrum bekommt, wo der Lernort zum Lebensort wird.

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