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Zeitungsartikel dementiert

VSV-Linder: „Das bin nicht ich!“

Villach – Engelbert Linder ist ein echtes VSV Urgestein. Seine Vita: An die 800 BL Spiele, 4* österreichischer Meister (1981/92/93 und 1999) und insgesamt 25 Jahre für „seinen VSV“ am Eis. Kaum vorstellbar, dass er an "seinem Verein" öffentliche Kritik ausüben würde. Aber genau das war Anfang der Woche in einer Tageszeitung zu lesen. Was hat es damit auf sich?

 3 Minuten Lesezeit (390 Wörter) | Änderung am 12.01.2018 - 07:42

In diesem Beitrag war nicht viel Positives zu lesen. Heute Abend (11. Jänner 2018) erfolgte seitens des VSV eine Pressemitteilung unter dem Titel: „Interview mit VSV Urgestein Engelbert Linder.“

Blauweißes Herz

Dieser zeigt sich verwundert und stellt klar: „Wenn ich ehrlich bin, ich war ziemlich überrascht, als ich den Zeitungsartikel gelesen habe, denn ich habe nie mit einer Zeitung gesprochen, weder telefonisch noch persönlich und jeder der mich kennt, weiß das ich ein durch und durch Blauweißes Herz habe. Ich habe 1975 beim VSV Eishockey spielen begonnen, mein Neffe (Nico Brunner) spielt aktuell beim Verein. Wenn du eine so lange Zeit dabei bist, schafft das eine sehr starke Bindung. Was ich jedoch niemals tun würde ist, dem Verein meine Meinung über eine Zeitung auszurichten und öffentlich Kritik zu üben. Was da geschrieben wurde, ist nicht in Ordnung. Wenn man den Artikel liest, bekommt man den Eindruck, ich hätte das tatsächlich gesagt. Eine Frechheit eigentlich, das bin nicht ich. Das ist nicht gut was hier passiert, das ist kein seriöser Journalismus.“

Linder bleibt positiv

„Die Situation beim VSV ist aktuell schwierig, schwierig, jedoch lösbar. Dazu müssen allerdings „Alle“ an einem Strang ziehen, die Spieler müssen die Vorgaben der Trainer am Eis umsetzen. Kein Vereinspräsident, kein Geschäftsführer, keiner der Büromitarbeiter kann etwas dafür, wenn die Mannschaft am Eis nicht funktioniert. Und es geht ja, wenn man die Tabelle ansieht. Es ist alles sehr eng, mit zwei, drei Siegen bist du Achter. Und die Mannschaft kann das, sie hat es heuer schon gezeigt. Noch ist nichts verloren.“, ist sich Engelbert Linder sicher. In Hinblick auf den österreichischen Weg“ des VSV? „Da müsste generell in der Liga ein Umdenken stattfinden. Jeder Verein sollte auf maximal 6 Imports zurückgreifen und dafür richtige Top Spieler holen. Der VSV hat gute Voraussetzungen für einen österreichischen Weg, der eigene Nachwuchs funktioniert, die jungen talentierten Spieler erhalten eine Chance sich zu Beweisen.“

„Nicht in Ordnung“

Lobende Worte findet er auch für Giuseppe Mion: „Ohne Joe wäre vieles in den letzten Jahren nicht möglich gewesen und ich weiß nicht ob es den VSV ohne Mion noch geben würde. Der hat 25 Jahre wirklich alles für den Verein gegeben, dass er jetzt teilweise öffentlich angeprangert wird, finde ich nicht in Ordnung.“

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