Zum Thema:

21.09.2018 - 12:01Nach Kirchenbrand: 58-Jähriger gesteht Tat21.09.2018 - 11:39Symvaro zieht in neues Büro21.09.2018 - 10:45Gold und Silber für Stabsbataillon 721.09.2018 - 09:47Bauarbeiten: Bus­haltestelle wird verlegt
Politik - Klagenfurt
© pixabay

Neue Vorschläge der FPÖ

Wohnungen und Gefängnis: Das soll sich ändern

Klagenfurt – Bei der Vergabe von Gemeindewohnungen und günstigen Wohnungen von gemeinnützigen Wohnbauträgern soll es zukünftig einen Bonus für langjährige in Klagenfurt ansässige Personen geben. Das fordert Vizebürgermeister Christian Scheider (FPÖ) in einer Aussendug. Stadtrat Wolfgang Germ (FPÖ) fordert hingegen erneut den Neubau der Justizanstalt.

 2 Minuten Lesezeit (285 Wörter)

„Angesichts des großen Andrangs und der langen Warteliste bei der Vergabe von Gemeindewohnungen und auch bei günstigen Wohnungen von gemeinnützigen Wohnbauträgern, die im Einweisungs- und Vergabebereich der Stadt Klagenfurt liegen, sollten Veränderungen bei den Richtlinien erfolgen“, heißt es in der Aussendung von Vizebürgermeister Christian Scheider.

Bonus in mehreren Stufen

„Ein Bonus für Menschen, welche schon länger in Klagenfurt ihren Hauptwohnsitz haben, sollte für die Wartezeit auf eine bestimmte Wohnung zu tragen kommen. Ein Vorschlag wäre, dass ein Bonus von 4 Monaten ab 5 Jahren, ein Bonus von 8 Monaten ab 10 Jahren und ein Bonus von 12 Monaten ab 15 Jahren angerechnet werden soll“, sagt Scheider.

Ziel der Veränderung zur Wohnungsvergabe sei es, die Wohnungssuche bzw. einen Wohnungswechsel für diese Menschen zu erleichtern. Der „Verdrängungswettbewerb rund um die Wohnungsvergabe“ solle so „entschärft und die langen Wartezeiten verkürzt werden.“ Scheider will im nächsten Gemeinderat einen dementsprechenden Antrag einbringen.

Forderung nach Neubau der Justizanstalt

Stadtrat Wolfgang Germ beschreibt den Zustand der Justizanstalt nach einem Besuch als „grenzwertig“ und erklärt den Neubau als „dringend notwendig.“ Ein Investitionsvolumen von 60 Millionen Euro dürfe sich die Stadt dabei nicht entgehen lassen. Germ bekräftigt erneut, dass die Justizansalt außerhalb der Innenstadt angesiedelt werden soll. Dabei sei „Fingerspitzengefühl“ gefragt, „um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung nicht (…) negativ zu beeinflussen.“

Wohin die Justizanstalt zukünftig angesiedelt wird, steht noch nicht fest. Aus einem heutigen Bericht der Kleinen Zeitung geht jedoch hervor, dass die Stadt drei Liegenschaften im Blick hat – und zwar nördlich des Flughafens, in der Nähe der Kläranlage am Südring und in der Nähe des Magna-Werks im Osten der Stadt.

Kommentare laden