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450 Euro nach Afrika überwiesen

Klagenfurter fällt auf Betrüger herein

Klagenfurt – Ein 42-jähriger Mann aus Klagenfurt schloss über das Internet einen Kredit ab und überwies die Bearbeitungsgebühr in Höhe von 450 Euro an eine Bank in Afrika. Der von ihm beantragte Kreditbetrag in Höhe von 3.000 Euro wurde dem Mann jedoch nicht überwiesen.

 1 Minuten Lesezeit (197 Wörter)

Bekannte Betrugsmasche

Die Betrugsmasche ist wohl in ganz Europa bekannt. Auch die deutsche Botschaft warnt davor: „Bei Kreditangeboten mit interessanten Konditionen von angeblich in Benin [Westafrika, Anm.] lebenden Europäern wird die Überweisung von Gebühren für einen notariellen Vertrag über Western Union angefordert.“ Das Geld ist nach der Überweisung natürlich weg – einen Kredit bekommt man nicht. Mit dieser oder einer ähnlichen Masche dürfte auch der Klagenfurter betrogen worden sein. Im Internet fragen immer wieder Personen um Hilfe, die von ähnlichen Fällen berichten.

Wie könnt ihr euch schützen

  • Bei Erhalt eines Schreibens, das den Verdacht auf einen Betrugsversuch lenkt, sollten Sie mit den Absendern auf keinen Fall in weiteren Kontakt treten oder persönliche oder geschäftliche Daten übermitten.
  • Bei geschäftlichen Transaktionen sollten keine Vorauszahlungen/Überweisungen/Geldzahlungen ohne konkrete Gegenleistungen oder funktionierende Sicherungen getätigt werden.
  • Vereinbaren Sie keine Treffen; weder im In- noch im Ausland.
  • Reisen Sie auch nicht zum Abschluss derartiger Geschäfte oder wegen vermeintlicher Notlagen nach Benin oder in Nachbarländer, es besteht ein hohes finanzielles und persönliches Risiko; es besteht die Gefahr, Opfer einer Straftat zu werden.

Quelle: Deutsche Botschaft

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