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Politik - Villach
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Diskussion um Nulllohnrunde

Baumann: „Ich verzichte auf diese Erhöhung“

Villach – Laut Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) werden die Gehälter der Politiker des Landes Kärnten im Jahr 2018 nicht erhöht - eine sogenannte Nulllohnrunde. Davon ausgenommen sind Gemeindepolitiker, auch die aus Villach. FPÖ-Stadtrat Erwin Baumann zeigt sich darüber verärgert und will die Nulllohnrundenregelung auch für die Villacher Stadtsenatsmitglieder durchsetzen.

„Während die diesjährige Nulllohnrunde für Spitzenpolitiker des Landes beschlossene Sache ist, gibt es für Villach eine Ausnahme, die wir keinesfalls befürworten können“, ist Villachs Stadtrat und FPÖ-Obmann Erwin Baumann verärgert. Der Freiheitliche sieht in der beschlossenen Nulllohnrunde ein wichtiges Signal, dass die Politik auch bereit sei, bei sich selbst zu sparen: „Wir sollten hier in Villach keine Ausnahmeregelung für unsere Stadtsenatsmitglieder haben!“

Baumann will Antrag einbringen

Baumann will daher im nächsten Gemeinderat einen Antrag einbringen und fordert eine Einbeziehung der Villacher Stadtsenatsmitglieder in die von der Kärntner Regierungsmannschaft beschlossene Nulllohnrundenregelung. „Ich bin überzeugt davon, dass ich hier im Sinne der Gleichstellung eine breite Zustimmung, auch von den anderen Parteien in Villach, erhalten werde. Bei einem monatlichen Gehalt von über 11.000 Euro, wie es zum Beispiel bei Bürgermeister Albel der Fall ist, erwarte ich mir eigentlich eine klare Botschaft und einen Verzicht der 1,015 prozentigen Erhöhung!“

Einbeziehung wurde schon auf Landesebene gefordert

Unverständlich ist für Baumann nach eigener Aussage die Ablehnung der Kärntner SPÖ mit Peter Kaiser rund um die Einbeziehung der Städte Villach und Klagenfurt in die getroffene Regelung: „Wir Freiheitliche haben schon auf Landesebene mit Gernot Darmann die Einbeziehung der beiden Städte gefordert. Warum hier die sozialdemokratischen Spitzenbezieher in Villach wie auch in Klagenfurt ausgenommen wurden, ist mir schleierhaft!“

Baumann will auf Erhöhung verzichten

Für Baumann steht fest: „Die Anpassung betrifft auch meine Funktion als Stadtrat und ich kann dezidiert versichern, ich verzichte auf diese Erhöhung! Sollte die beschlossene Regelung, die auch mich betrifft, für den Villacher Stadtsenat nicht umsetzbar sein, spende ich die zu viel erhaltene Anpassung meines Nettobezuges im Jahr 2018 für ein soziales Projekt in der Draustadt. Wir können nicht andauernd Sparsamkeit im öffentlichen Ausgabenbereich fordern, aber uns selbst eine Lohnerhöhung zugestehen“, hält Baumann fest.

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