Späte Gegentore führen zu Heimniederlage in Klagenfurt - 5 Minuten - Nachrichten & Aktuelles

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EC-KAC gegen EHC Linz:

Späte Gegentore führen zu Heimniederlage

Klagenfurt – In einer bis zur 58. Spielminute ausgeglichenen Partie unterlag der EC-KAC am Sonntagabend dem EHC Linz mit 3:6, die Plätze zwei und drei nach dem Grunddurchgang sind damit außer Reichweite.

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Der EC-KAC verlor fünf seiner sieben Spiele im neuen Kalenderjahr und rutschte damit innerhalb des ersten Tabellendrittels der Erste Bank Eishockey Liga vom zweiten auf den vierten Platz zurück. Die Play-Off-Teilnahme fixierten die Rotjacken am vergangenen Sonntag mit einem 3:0-Shutout-Sieg bei Fehérvár AV19, darauf folgte am Freitag allerdings eine 1:4-Niederlage beim HC Innsbruck. Um in den verbleibenden vier Runden der ersten Grunddurchgangsphase noch auf Rang zwei (und damit zu vier Bonuspunkten) vorzustoßen, war für die Klagenfurter ein Heimerfolg über die Black Wings zwingend notwendig.

Die Personalien:

Im Lineup der Rotjacken gab es gegenüber dem Freitagsspiel beim HC Innsbruck nur eine Veränderung: Verteidiger Ramón Schnetzer rückte zusätzlich wieder ins Aufgebot. Gewechselt wurde auf der Torhüterposition: Nach vier Starts in Folge für David Madlener stand gegen Linz wieder Tomáš Duba zwischen den Pfosten.

„Konnten Momentum nicht ausnutzen“

Steve Walker, Head Coach des EC-KAC, meint zu der Partie gegen den EHC Linz: „Das erste Drittel hatte die Charakteristik eines Boxkampfes, in dem sich die beiden Kontrahenten nicht sicher sind, in welche Richtung sich das Duell entwickeln würde. Dem Mittelabschnitt fehlte dann aufgrund der vielen Special Team-Situationen ein wenig der Flow, wir haben diesen erst nach dem Gegentor zum 1:3 im Schlussdrittel wiedergefunden. Unser Spiel wurde weniger kompliziert, wir konnten verkürzen und dann im Powerplay auch ausgleichen. Das Momentum war zu diesem Zeitpunkt voll auf unserer Seite, wir vermochten das an diesem Abend aber nicht auszunutzen. Es hat den Anschein, als würden wir aktuell immer wieder Wege finden, enge Partien zu verlieren, das müssen wir ändern.“

Die Fakten:

Erste Bank Eishockey Liga, 42. Spieltag
EC-KAC – EHC Linz 3:6 (0:1,1:1,2:4)
Stadthalle Klagenfurt, 3.502 Zuschauer, Schiedsrichter Piragić (CRO), Sternat (AUT)

Tore EC-KAC:
Mitja Robar (34:11/Jon Rheault, Manuel Geier)
Andrew Kozek (47:07/Marco Brucker, Martin Schumnig)
Manuel Ganahl (50:36/Andrew Kozek, Martin Schumnig)

Tore EHC Linz:
Rick Schofield (16:21/Andreas Kristler, Joel Broda/PP1)
Rick Schofield (35:15/Joel Broda, Shane O’Brien)
Rick Schofield (45:43/Dan DaSilva, Joel Broda)
Joel Broda (57:31/Dan DaSilva, Mario Altmann)
Joel Broda (58:26/Dan DaSilva, Sébastien Piché)
Rick Schofield (59:59/Philipp Lukas/EN)

Der Ausblick:

Nach der vierten Heimniederlage in Folge sind für die Rotjacken die Ränge zwei und drei nach der ersten Grunddurchgangsphase außer Reichweite. Der EC-KAC (zwei Mal gegen Dornbirn) wird sich nun in den beiden verbleibenden Runden im Fernduell mit dem HC Innsbruck (zwei Mal gegen Linz) um Platz vier und damit einen Bonuspunkt für die Platzierungsrunde streiten. Die erste der beiden Begegnungen mit den Bulldogs findet am kommenden Freitag (Spielbeginn: 19.15 Uhr) vor eigenem Publikum statt.

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