Zum Thema:

21.10.2018 - 14:34Sternschnuppen-Nacht über Kärnten21.10.2018 - 13:05Equal Pay Day: Gender Pay Gap immer noch zu groß20.10.2018 - 15:0330 Jahre für Kärnten im Einsatz18.10.2018 - 18:22Rauchver­bot für Jugend­liche unter 18
Aktuell - Villach & Klagenfurt
Die Arbeiterkammer Kärnten rät: "Lassen Sie sich erst gar nicht in ein Gespräch verwickeln und überweisen Sie keine Geldbeträge." © ADOBE STOCK 116059668

Erfundene Geld-Forderungen häufen sich:

Vorsicht Abzocke: AK warnt vor Telefon-Betrügern

Villach-Klagenfurt – Mit einer Telefonbetrugsmasche eines fingierten Inkassobüros versuchen Betrüger Konsumenten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Kärnten raten: „Wenn Sie telefonisch aufgefordert werden, Ihnen unbekannte Kosten zu begleichen, beenden Sie das Gespräch. Leisten Sie keinesfalls Zahlungen!“

 1 Minuten Lesezeit (219 Wörter)

Durch Ausnutzen der Unsicherheit und des Vertrauens der Kärntner, versuchen Betrüger mit erfundenen Forderungen an Geld zu kommen: Sie fordern Konsumenten am Telefon auf, Kosten für Glücksspiele, Waren oder Dienstleistungen zu begleichen. Der Betrag solle per „paysafecard“, bei der Zahler und Zahlungsempfänger anonym bleiben, überwiesen werden. Wird der Aufforderung nicht Folge geleistet, drohen die Betrüger mit einer Klage.

Zahl der Betrugsopfer steigt

„Die Anrufer sind sogar so dreist, dass sie zuerst einen unverschämt hohen Rückzahlungsbetrag angeben und dann anbieten, diesen zu senken, wenn man sofort bezahlt“, sagte AK-Konsumentenschutzexperte Mario Drussnitzer. Wenn Konsumenten nach dem Ursprung der Zahlung fragen wird behauptet, dass der Vertragsabschluss bzw. Kauf Jahre zurückliege. „Wir hatten in den vergangenen Wochen immer mehr Konsumenten, die von einem solchen ‚Inkassobüro‘ angerufen wurden“, so Drussnitzer.

Rechtlicher Hintergrund

Am Telefon abgeschlossene Glücksspielverträge sind nichtig. Wenn man eine Zahlungsaufforderung, sei es für Glücksspiele, Waren oder Dienstleistungen, erhält, die mehr als drei Jahre zurück liegt, wären diese ohnehin verjährt. Die Arbeiterkammer rät: Wenn Ihnen die Forderung eines Anrufers suspekt vorkommt, lassen Sie sich erst gar nicht in ein Gespräch verwickeln. Überweisen Sie keine Geldbeträge per „paysafecard“, da diese nicht nachvollziehbar sind. Ein seriöses Unternehmen wird eine Forderung immer schriftlich stellen.

Kommentare laden