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Politik - Klagenfurt
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Park- und Strandbad

Millionen-Invesition für Reifnitz und Krumpendorf

Krumpendorf/Reifnitz – Im Zuge der Umsetzung der Tourismusstrategie wurde für die Gemeinden Kärntens ein eigener Fördertopf ins Leben gerufen. Der sogenannte Berg-Rad-See-Topf unterstützt die Kärntner Gemeinden dabei, touristische Infrastruktur zu entwickeln oder bestehende Infrastruktur neu zu inszenieren. Dabei gibt es klare Kriterien: es muss Besonderes entstehen.

 4 Minuten Lesezeit (504 Wörter) | Änderung am 24.01.2018 - 12:25

„Durchschnitt bringt uns nicht weiter. Wir haben so viele Rohdiamanten, die mit dieser Förderung und unter dem Dach der Tourismusstrategie geschliffen werden können und über die Gemeindegrenzen hinaus glänzen“, teilte heute, Mittwoch, Tourismusreferent LR Christian Benger mit. Die Gemeinden nützen diesen Fördertopf und lassen in ihre Projekte auch die „höchste Konzentration südlichen Lebensgefühls“ einfließen, wie es die Tourismusstrategie vorsieht und die Gäste erwarten.

2,2 Millionen Euro werden in Krumpendorf und Reifnitz investiert

Diese Investitionen kommen aber nicht nur Gästen zu Gute. Die verbesserte und neu inszenierte oder überhaupt neue Infrastruktur erhöht vor allem den Freizeitfaktor in Kärnten selbst. So auch in den Wörthersee Gemeinden Krumpendorf und Reifnitz, wo in Summe über 2,2 Mio. Euro in die Neugestaltung und Sanierung der jeweiligen Strandbäder investiert werden.

„Wir wollen mit den Investitionen in diesen Strandbädern nicht nur das Freizeitangebot stärken. Wir schaffen damit auch die Stärkung der Täler und Gemeinden, weil mit jeder Investition, mit jeder Neuinszenierung die Attraktivität des ländlichen Raumes gestärkt wird“, erklärte Benger.

Das passiert in Krumpendorf

Im Krumpendorfer Parkbad wird das bestehende Restaurant umstrukturiert, neu gestaltet und saniert. Rund 700.000 Euro werden aufgewendet, 250.000 Euro (max. Förderhöhe) fließen aus dem Berg-Rad-See-Topf. Der Gastronomiebereich wird ein Rückzugsbereich bei Schlechtwettereinbrüchen und zusätzlich entsteht ein Business Beach, damit die Gäste auch im Urlaub ihre Mails checken können.

Die heimische Bevölkerung kann ebenfalls ihr Büro an den Strand verlegen. Technische Voraussetzungen gibt es im Business Beach alle. Neue Loungemöbel auf den Freiterrassen und die Liegeflächen werden so in Szene gesetzt, dass das südliche Lebensgefühl spürbar ist. Das Bad soll in Zukunft auch außerhalb der Saison geöffnet sein. „Das ist eine der Grundvoraussetzungen, für die Förderung des Landes. Die Seen müssen ganzjährig erlebbar sein“, betonte Benger.

So wird in Reifnitz investiert

Gleich 1,5 Mio. Euro werden in die neue Parklandschaft im Strandbad Reifnitz investiert. Das Bad, sein Vorplatz und die Promenade werden komplett neugestaltet, auch hier fließen 250.000 Euro aus dem Berg-Rad-See-Topf. Das derzeitige Strandbadgebäude bleibt nur in seiner Grundkonstruktion bestehen. Das gesamte Bad wird sich nach Süden hin öffnen, die Hecken werden gestutzt, das Gebäude in Richtung Promenade wird optisch und strukturell geöffnet. Ein neues Cafe wird von der Promenade und vom Strandbad zugänglich sein und dient ganzjährig als Kassa. „Auch hier steht die ganzjährige Erlebbarkeit des Sees im Fokus“, so Benger.

Durch die Öffnung des Strandbadgebäudes will man die Gäste näher zum See zu bringen. Öffnungszeiten und Nutzzeiten des Geländes werden verlängert. Auch die Beachpromenade und der Strandbad-Parkplatz fließen in das Konzept ein. Der Gemeinderat hat das Gesamtprojekt in Höhe von 1,5 Mio. Euro abgesegnet. „Das Konzept passt in unsere Tourismusstrategie. Die Gäste wollen die Natur erleben, wollen ihre Urlaubsumgebung kennen lernen. Mit Rundwegen wie diesen, machen wir das möglich“, betonte Benger.

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