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Politik - Klagenfurt
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Nach Abschied von Ruth Feistritzer:

Neuaufteilung der Referate

Klagenfurt Stadt – Durch den Abschied von Ruth Feistritzer aus der Stadtpolitik rückt nicht nur ein neuer Stadtrat in die Regierung nach, es gibt auch eine Neuaufteilung der Referate. "Wobei auch auf Synergien und die Zusammenführung von Aufgaben Wert gelegt wird", sagt Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz in einer Aussendung.

Mag. Franz Petritz wird als Stadtrat von seiner Vorgängerin das Bildungsreferat übernehmen und künftig auch die Gesundheitsagenden, bisher bei Vzbgm. Jürgen Pfeiler, führen. Da die Abteilung Gesundheit eine Vielzahl von Präventionsprojekten in Kindergärten und Schulen durchführt, ist damit nur mehr ein Referat dafür zuständig und es können Synergien genützt werden.

Ebenfalls eine Zusammenführung von Aufgaben gibt es im Bereich der Wirtschaft. Das Marktwesen wandert von Vzbgm. Pfeiler zu Wirtschaftsreferent Markus Geiger. Bei Stadtrat Geiger werden nun auch die Familienagenden zur Gänze vereint, die Sommerbetreuung und Maßnahmen für die „Familien- freundliche Stadt“ waren ja bisher bei Stadträtin Ruth Feistritzer. Ebenso aufgeteilt war bisher das Thema Integration und zwar zwischen Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler und Stadträtin Feistritzer. Integration wandert nun komplett in das Sozialreferat von Vzbgm. Pfeiler.

Franz Petrit rückt nach

Das Referat Stadtplanung/Raumordnung wird sich die Bürgermeisterin künftig mit Vzbgm. Jürgen Pfeiler teilen und zur Stadtchefin wandert auch das Frauenreferat. Mag. Franz Petritz wird im Gemeinderat am 1. Februar angelobt, die Geschäftsverteilung wird in der anschließenden Stadtsenatssitzung beschlossen.

Feistritzer kandidiert für Landtag

Feistritzer scheidet Ende Jänner aus und kandidiert am 4. März für den Landtag. „Danke für die konstruktive Arbeit im Interesse aller Klagenfurter und Klagenfurterinnen“, so die Bürgermeisterin. Dem Dankeschön schlossen sich alle Senatsmitglieder an. Wie Feistritzer versicherte, werde sie auch im Landtag stets die Interessen von Klagenfurt im Auge haben.

Kritik von FPÖ

„Anscheinend hat man aus den Fehlern der Vergangenheit nichts gelernt. Das Referat Straßenbau und Verkehr wurde zu Beginn auch gesplittet und sorgte nur für Verwirrung bei den Bürgern und in der Verwaltung. Es wird nicht lange dauern, wird es die nächste Sondersitzung zur Geschäftsverteilung des Stadtsenates geben“, ist Germ überzeugt. Mit zwei zuständigen Referenten wird es nun laut Germ für Betriebsansiedelungen weitaus komplizierter.

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